An der Börse bleibt es volatil. Das Abwarten auf die Fed und die nicht einheitlichen Konjunkturdaten sorgen immer wieder für Unruhe. Daran dürfte sich auch heute wenig ändern.
Heard in New York
Die Wall Street beendete den Handelstag durchmischt. Anleger warten weiterhin auf die Fed-Sitzung am 10. Dezember.Laut CME FedWatch-Tool stieg die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte auf 87 Prozent. Zinsabhängige Sektoren, dividendenstarke Aktien und Small Caps erzielten erneut starke Renditen. Im Fokus steht der Arbeitsmarkt. ADP-Daten zeigten, dass sich das Beschäftigungswachstum verlangsamt, während die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Stärke im Arbeitsmarkt signalisierten. Der Fokus richtet sich heute auf die PCE-Inflationsdaten.
Konnichiwa Tokio!
In Asien sorgten die zurückhaltenden Vorgaben von der Wall Street für schwächere Kurse. Der Nikkei 225 verlor 1,4 Prozent. Die Renditen der japanischen 10-jährigen Staatsanleihe stiegen auf den höchsten Stand seit Juli 2007.
So steht´s um den DAX
Der DAX konnte mit Blick auf die Zinsenkungshoffnungen in den USA weiter zulegen und sich in Richtung 24.000 Punkte bewegen. Die Helaba weißt aber darauf hin, dass es nicht zu einem ernsthaften Test der 55- und 100-Tagelinien kam. „Diese bieten Widerstand bei 23.933 bzw. 23.958. Kurse darüber würden das technische Bild aufhellen und Potenzial bis zum Novemberhoch bei 24.441 eröffnen. Unterstützung bieten weiterhin der 200-Tagedurchschnitt bei 23.519 und das letzte Zwischentief bei 23.433.“
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Das Long-Szenario: Um an den gestrigen Aufwärtstag anzuknüpfen, sollten die Notierungen jetzt Kurs auf den Bremsbereich aus dem mittelfristigen GD100 (aktuell bei 23.958) und der kurzfristigen 50-Tage-Linie (23.968) mit der 24.000er-Barriere nehmen. Darüber würde anschließend das Top vom 5. November bei 24.104 in den Fokus rücken, ehe es oberhalb der Oktober-Abwärtstrendgerade wieder um das Mai-Top (24.326) und das Juni-Hoch (24.479) gehen dürfte. Die nächsten Hürden wären danach am August-Top (23.536) sowie am Juli-Hoch (23.639) zu finden.
Das Short-Szenario: Fallen die Kurse stattdessen unter 23.800 Punkte zurück, müsste erneut auf das Oktober-Tief bei 23.684 geachtet werden. Darunter sollte die 200-Tage-Linie (23.519) mit den beiden März-Tops (23.476) stützend wirken, bevor ein Rücksetzer ans aktuelle Wochentief (23.433) und/oder das August-Tief (23.381) infrage käme. Unterhalb dieses Levels könnte eine Ausweitung der Verkäufe bis in den Bereich des September-Tiefs (23.285) bzw. des Juni-Tiefs bei 23.052 Punkten mit der 23.000er-Marke nicht ausgeschlossen werden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5K86 | 21.063,03 | 8,45 |
| Turbo OS | UJ4LZD | 21.988,98 | 12,54 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UJ9Q5E | 26.712,18 | 8,46 |
| Turbo OS | UQ3ZU7 | 25.788,01 | 12,52 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 05.12.2025, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Anleger fokussieren sich heute wieder auf einige US-Daten. Dort stehen heute die PCE-Inflationsdaten auf dem Programm. Zudem wird am Nachmittag das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan veröffentlicht.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








