Nordex kann noch mehr stemmen

Nordex führt 2025 TecDAX & MDAX an: Starke Quartalszahlen und neue Windprojekte sichern das Wachstum trotz politischer Gegenwinde.

(Bildquelle: Pressefoto Nordex)

Mit einem Kursplus von rund 137 Prozent seit Anfang 2025 steht die Aktie von Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) im laufenden Börsenjahr 2025 sowohl im TecDAX als auch im MDAX in Sachen Performance an der Spitze. Der Windturbinenhersteller lässt sich dabei nicht einmal von der Weltpolitik aus der Bahn werfen.

Das nächste große Projekt

Aktien von Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbare Energien hatten zeitweise unter der Aussicht auf einen US-Präsidenten Donald Trump gelitten. Inzwischen scheint klar zu werden, dass selbst seine feindselige Haltung insbesondere gegenüber der Windindustrie die Branche nicht aufhalten kann. Hierzulande sorgt derzeit neben Siemens Energy auch der Onshore-Spezialist Nordex für Aufsehen.

Die im TecDAX und MDAX gelistete Aktie konnte seit Anfang 2025 rund 137 Prozent an Wert zulegen. Immer wieder kann Nordex mit attraktiven Aufträgen für gute Stimmung sorgen. Die jüngste Bestellung betrifft einen Auftrag für die Lieferung und Installation von sechs Windenergieanlagen des Typs N163/5.X in Navarra, Spanien. Das Repowering-Projekt Caparroso soll dabei über eine installierte Gesamtleistung von 34,2 MW verfügen.

Nordex wird außerdem einen 20-jährigen Premium-Service bereitstellen, um einen zuverlässigen Betrieb und maximale Energieerträge für seinen langjährigen Kunden Grupo Enhol zu gewährleisten. Die Installationsarbeiten sollen im Juli 2026 beginnen, die Inbetriebnahme ist für Februar 2027 geplant. Türme, Rotorblätter und Maschinenhäuser werden dabei in Spanien gefertigt, während Naben und Antriebsstränge in Deutschland produziert werden.

(Bildquelle: Pressefoto Nordex)

Deutliche Verbesserungen auf der Ergebnisseite

Auch die jüngsten Zahlen konnten bei Nordex überzeugen. So wurde die Prognose für die EBITDA-Marge für das Gesamtjahr 2025 basierend auf starken Zahlen für das dritte Quartal angehoben. Die EBITDA-Marge wird nun im Bereich von 7,5 bis 8,5 Prozent erwartet. Zuvor hatte sich das Management lediglich einen Wert zwischen 5,0 und 7,0 Prozent zugetraut.

Die verbesserte Prognose ist laut Konzernangaben auf eine starke operative Umsetzung in beiden Geschäftsbereichen – Projekte und Service – sowie auf ein stabiles makroökonomisches Umfeld zurückzuführen.

Im dritten Quartal lag der Umsatz bei rund 1,7 Mrd. Euro und damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das EBITDA erhöhte sich um 90,1 Prozent auf 135,9 Mio. Euro, sodass die EBITDA-Marge von 4,3 Prozent im Vorjahr auf 8,0 Prozent verbessert werden konnte. Der Jahresüberschuss stieg zum Ende des dritten Quartals 2025 deutlich auf 51,7 Mio. Euro, verglichen mit 3,9 Mio. Euro im Vorjahresquartal.

Das marktEINBLICKE-Fazit

Trotz der zuletzt sehr starken Kursperformance scheint die Nordex-Aktie Luft nach oben zu haben. Schließlich macht der Konzern Fortschritte bei der Effizienz, während die Erneuerbaren Energien trotz bremsender Faktoren wie des Widerstands wichtiger politischer Lenker wie US-Präsident Donald Trump ihr Wachstum fortsetzen sollten.

Anleger, die gehebelt auf Kurssteigerungen bei der Aktie von Nordex setzen möchten, können mit einem Mini-Future Long (WKN: MK4QS9 / ISIN: DE000MK4QS96) überproportional von einem Anstieg des Aktienkurses profitieren.

Wer langfristig in den Megatrend Dekarbonisierung investieren will, findet in der Aktie einen spannenden Hebel auf die Transformation der Energieversorgung. Trotz kurzfristiger Volatilität und politischer Einflussfaktoren bleibt die Perspektive aussichtsreich – vorausgesetzt, das Unternehmen nutzt seine strategischen Chancen konsequent weiter. Geduldige Anleger mit Weitblick könnten hier langfristig belohnt werden. Die Nordex-Aktie könnte sich auf lange Sicht durchaus in die Kategorie Baustein-Aktien entwickeln.