Die Wall Street startete etwas schwächer in die neue Woche. Die Bewegungen hielten sich aber in Grenzen, da sich Anleger vor der Fed-Sitzung am Mittwoch offenbar nicht zu weit aus dem Fenster lehnen wollten.
Heard in New York
Der NASDAQ Composite beendete den gestrigen Montaghandel mit einem leichten Minus von 0,1 Prozent auf 23.545 Punkte, während der S&P 500 um 0,4 Prozent auf 6.846 Zähler zurücksetzte. Im Dow Jones Industrial Average lag das Minus bei 0,5 Prozent auf 47.739 Punkte. Neben der milliardenschweren Übernahmeschlacht um Warner Bros. Discovery wird es auch heute um die Fed gehen.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Dienstagmorgen weitgehend schwächer und folgten damit der Wall Street. Die Bewegungen hielten sich aber in Grenzen, während der Nikkei 225 licht um 0,1 Prozent auf 50.655 Punkte zulegen konnte. Die Verluste an anderer Stelle wurden hier vor allem von positiven Entwicklungen bei einigen Tech-Werten wettgemacht.
So steht´s um den DAX
Der deutsche Leitindex DAX startet am Dienstag etwas fester. Die Analysten bei der Helaba verweisen darauf, dass nach der jüngsten Erholung der Sprung über die Widerstandszone in Form der 55- und der 100-Tagelinie gelungen zu sein scheine.
„Das Indikatorenbild ist insgesamt konstruktiv zu werten. Oberhalb des Freitagshochs (24.130) würde sich Raum eröffnen bis 24.441, dem Novemberhoch“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Können die Blue Chips weiter zulegen, sollte im nächsten Aufwärtsschritt auch das Zwischenhoch vom 5. November bei 24.104 zurückerobert werden. Gelingt im Anschluss der Sprung über die Oktober-Trendgerade (24.180), müsste anschließend das November-Top bei 24.441 überboten werden. Oberhalb dieser Hürde würde es dann um das Juni-Hoch bei 24.479 und das August-Top bei 23.536 gehen, bevor das Juli-Hoch (23.639) und das amtierende Rekordhoch (24.771) in den Fokus rücken würden.
Das Short-Szenario: Auf der Unterseite richten sich die Blicke indes unverändert auf die Haltezone, die aus der 24.000er-Schwelle, dem kurzfristigen GD50 (aktuell bei 23.979) und dem mittelfristigen GD100 (23.953) gebildet wird. Fällt der DAX unter diesen Halt (wichtig: hier gilt der Tagesschluss), könnte die 23.800er-Marke angesteuert werden. Darunter sollte das Oktober-Tief bei 23.684 stützend wirken, ehe ein Test der langfristigen 200-Tage-Linie (23.534) mit den beiden März-Tops (23.476) und/oder des August-Tiefs bei 23.381 Punkten einkalkuliert werden müsste.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5LVH | 21.150,46 | 8,35 |
| Turbo OS | UJ34ZS | 22.126,51 | 12,63 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UQ3KHK | 26.919,40 | 8,28 |
| Turbo OS | UM1WTE | 25.943,66 | 12,45 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 09.12.2025, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Im Vorfeld der Fed-Sitzung schauen Anleger heute Nachmittag vor allem auf die neuesten US-JOLTs.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








