Die Wall Street zeigte sich auch am gestrigen Dienstag angesichts des Wartens auf die Fed wie gelähmt.
Heard in New York
Der NASDAQ Composite beendete den gestrigen Dienstaghandel mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent auf 23.576 Punkte, während der S&P 500 um 0,1 Prozent auf 6.840 Zähler zurücksetzte. Wir dürfen gespannt sein, ob die Fed heute Abend Bewegung in den Markt bringt.
Konnichiwa Tokio!
Im Vorfeld der Fed-Entscheidung zeigten sich auch die asiatischen Börsen am Mittwochmorgen wenig bewegt und uneinheitlich. Datentechnisch standen Inflationsstatistiken aus China im Fokus. So legten die Verbraucherpreise im November um 0,7 Prozent zu und damit so stark wie schon seit Februar des vergangenen Jahres nicht mehr
So steht´s um den DAX
Der DAX zeigt sich nach dem gestrigen Plus am Mittwoch wenig bewegt. Die Analysten bei der Helaba verweisen jedoch darauf, dass sich das technische Bild mit dem Sprung über die 55- und 100-Tagelinien aufgehellt habe und nun der Weg frei bis zum markanten Novemberhoch bei 24.441 Punkten scheinen würde.
„Fraglich ist, wie die Wall Street auf die Zinsentscheidung reagieren wird. Sollten die Zinssenkungserwartungen enttäuscht werden, könnte der Gegenwind am Aktienmarkt stärker werden. Erste Unterstützung gibt es an den genannten Durchschnittslinien bei 23.960/954 Zählern, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Hält die aktuelle Aufwärtsdynamik an, sollte es im nächsten Schritt auch über die Oktober-Abwärtstrendgerade gehen. Darüber würden die Kurse anschließend auf das November-Top bei 24.441 treffen. Gelingt dort ebenfalls der Break, könnte sich ein Hochlauf an das Juni-Hoch bei 24.479 und das August-Top bei 24.536 entwickeln. Die nächsten Hürden wären dann am Juli-Hoch bei 24.639 sowie am bisherigen Rekordhoch bei 24.771 zu finden.
Das Short-Szenario: Dreht der DAX hingegen nach unten ab (Stichwort Gewinnmitnahmen), ließe sich der erste Halt jetzt am Zwischenhoch vom 5. November bei 24.104 antragen. Darunter müsste unverändert auf die Auffangzone an der 24.000er-Schwelle geachtet werden, die weiterhin vom kurzfristigen GD50 (aktuell bei 23.985) und dem mittelfristigen GD100 (23.954) verstärkt wird. Unterhalb dieses Levels würde die 23.800er-Marke in den Fokus rücken, bevor es um das Oktober-Tief bei 23.684 gehen dürfte. Eine Etage tiefer könnte die langfristige 200-Tage-Linie (23.542) mit den beiden März-Tops (23.476) auf den Prüfstand gestellt werden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5LTQ | 21.284,33 | 8,48 |
| Turbo OS | UJ4LZN | 22.223,07 | 12,63 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UQ3Y01 | 26.968,09 | 8,47 |
| Turbo OS | UJ826L | 26.045,76 | 12,51 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 10.12.2025, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Heute Abend gilt der Anleger Fokus der Fed-Zinsentscheidung und den weiteren Signalen vonseiten der US-Notenbank.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.









