Der Freitag an der Börse

DAX kämpft sich weiter nach oben | Fed kommt gut an

Bildquelle: markteinblicke.de

Am gestrigen Donnerstag konnten die US-Börsen auf neue Rekorde klettern. Im Fokus standen dabei Gewinnmitnahmen bei den heiß gelaufenen Tech-Werten und eine Umschichtung in Richtung zyklischer Werte. Diese sollten in den Augen der Anleger von einer lockeren Geldpolitik der Fed und einer weiteren Ankurbelung der Konjunktur profitieren.

Heard in New York

Der S&P 500 schloss mit einem Plus von 0,2 Prozent auf 6.900 Punkte und erreichte damit auf Schlusskursbasis einen neuen Rekord. Im Dow Jones lag das Plus bei 1,3 Prozent auf 48.704 Punkte, während der NASDAQ Composite um 0,3 Prozent auf 23.593 Zähler zurücksetze. Im Technologiebereich hatte vor allem Oracle (WKN: 871460 / ISIN: US68389X1054) für schlechte Stimmung gesorgt.

Konnichiwa Tokio!

Die asiatischen Börsen präsentierten sic am Freitagmorgen fester und folgten damit der Wall Street. im japanischen Nikkei 225 lag das Plus zuletzt bei 1,4 Prozent auf 50.836 Punkte.

So steht´s um den DAX

Der DAX kann auch am Freitag zulegen. Die Analysten bei der Helaba verweisen zudem darauf, dass es besonders positiv sei, dass es zuletzt nicht zu einem Rückfall unter die 55- und 100-Tagelinien, die heute bei 23.953 bzw. 23.982 verlaufen, gekommen sei.

„Dies ist positiv zu werten und der Ausblick bleibt konstruktiv. Als Widerstand fungiert das letzte Impulshoch bei 24.441. Das im Oktober markierte Allzeithoch ist bei 24.771 zu finden“, heißt es weiter

So handeln Sie heute den DAX

Bei der UBS sah man für den  heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Stand 12.12.2025, 7:00 Uhr; Quelle: Prime Quants
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.

Das Long-Szenario: Nach dem Ausbruch über die Oktober-Abwärtstrendgerade richten sich die Blicke jetzt bereits auf das November-Hoch bei 24.441 Punkten. Nur wenig höher würde das Juni-Hoch bei 24.479 in den Fokus rücken, bevor auch das August-Top bei 24.536 zurückerobert werden müsste. Darüber wäre anschließend Platz für einen Anstieg bis zum Juli-Hoch bei 24.639 Zählern, ehe es danach um das amtierende Rekordhoch bei 24.771 gehen dürfte.

Das Short-Szenario: Auf der Unterseite hat sich der Preisbereich um 24.250 jetzt bei den Unterstützungen einsortiert, darunter sollten die Oktober-Abwärtstrendgerade und das Zwischenhoch vom 5. November (24.104) stützend wirken. Eine Etage tiefer müsste mit dem nächsten Test der 24.000er-Marke gerechnet werden, wobei direkt darunter auch auf die kurzfristige 50- und die mittelfristige 100-Tage-Linie (23.983/23.953) geachtet werden sollte. Unterhalb der 23.800er-Schwelle ließe sich noch das Oktober-Tief bei 23.684 als mögliche Haltestelle nennen, ehe es zu einem größeren Rücksetzer bis an die 200-Tage-Linie (23.556) und die beiden März-Tops bei 23.476 kommen könnte.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UJ5DZM 21.553,62 8,63
Turbo OS UJ4P23 22.433,31 12,53
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UP20UF 27.152,73 8,75
Turbo OS UJ79DY 26.302,49 12,57

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 12.12.2025, 7:00 Uhr

Wichtige Tagestermine

Hierzulande schauen Anleger unter anderem auf die neuesten Inflationsdaten. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes lag die Teuerung in Deutschland im November bei +2,3 Prozent.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Die Handelszeiten 2025 an der Frankfurter Börse