Bildquelle: Pressefoto Daimler

Kurz vor dem Jahreswechsel veröffentlicht Barron’s seine zehn „Top-Picks“ für 2019. Und überraschend gehört ausgerechnet die deutsche Daimler-Aktie (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) dazu, obwohl das Papier unter der sinkenden Nachfrage und der anhaltenden Diesel-Problematik ebenso leidet wie unter dem verpassten beziehungsweise verspäteten Einstieg bei der E-Technologie. Rund ein Drittel hat die Aktie daher seit Jahresbeginn verloren. Und der Abwärtstrend ist intakt, nachdem der Titel erst vor wenigen Tagen ein neues Zwischentief bei rund 45 Euro markiert hatte.

Das wohl bekannteste und in den USA einflussreichste Informationsblatt für Börse und Wirtschaft ist und bleibt Barron’s. Die bereits 1921 gegründete Zeitung erscheint wöchentlich und liefert in der Regel detaillierte Hintergrundinformationen zu Aktien beziehungsweise den entsprechenden Unternehmen. Barron’s spricht auch Empfehlungenaus, womit sich das zu Dow Jones & Company gehörende Blatt von vielen anderen Publikationen in den USA unterscheitet, die aufgrund von Haftungsrisiken auf klare Aussagen verzichten.

Barron’s legt dabei traditionell viel Wert auf Substanz und auf die Fundamentalanalyse. Hier kann Daimler durchaus gefallen. Denn mit einer auf rund 50 Milliarde Euro geschrumpften Marktkapitalisierung sind die Stuttgarter eigentlich ein Übernahmekandidat

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto Daimler

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