Am heutigen Montag zeigten sich die US-Futures fester, nachdem die US-Börsen den Freitaghandel im Minus beendet hatten. Angeführt wurde der Ausverkauf zuletzt von den Tech-Werten.
Heard in New York
Zum Ende der Vorwoche hatten Anleger an der Wall Street als Reaktion auf die Leitzinssenkung der Fed, bei den Tech-Werten Gewinne mitgenommen und in zyklische Papier umgeschichtet. Wir dürfen gespannt sein, ob sich diese Entwicklung in dieser Woche fortsetzt. Interessanter wird diese Frage dadurch, dass eine Reihe marktbewegender Konjunkturdaten zur Veröffentlichung anstehen.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Montagmorgen schwächer. Der japanische Nikkei 225 verlor 1,3 Prozent auf 50.168 Zähler. In der Region standen einige Konjunkturdaten aus China im Fokus. So lagen die November-Einzelhandelsumsätze deutlich unter den Erwartungen, sodass die Sorgen vor einer sich eintrübenden Konsumstimmung in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt verstärkten. Auch die Industrieproduktion enttäuschte.
So steht´s um den DAX
Der DAX kann am Montag leicht zulegen. Die Analysten bei der Helaba verweisen darauf, dass das wichtigste deutsche Börsenbarometer damit seine Erholung seit dem knapp unter 23.000 markierten Tief zunächst fortsetzen würde. Zum Ende der Vorwoche habe der DAX auch das Zwischenhoch bei 24.441 kurzzeitig überwinden können.
„Mit nachhaltigen Kursen darüber wäre Raum eröffnet bis zum Allzeithoch (24.771). MACD, DMI und Stochastic steigen an oder stehen auf Kauf. Noch ist der ADX aber schwach und die Stochastic bereits im überkauften Bereich. Hinweise auf eine bevorstehende, größere Korrektur gibt es aber nicht. Unterstützungen fänden sich in einer Zone von 24.000 bis 23.500, in der unter anderem die gängigen gleiten den Durchschnittslinien zu finden sind“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Auf der Oberseite richten sich die Blicke nun wieder auf das Kursniveau rund um 24.250 Zähler. Gelingt der direkte Re-Break, sollte es im Anschluss auch über das November-Hoch bei 24.441 gehen. Oberhalb des Juni-Hochs bei 24.479 könnte sich dann ein Hochlauf an das August-Top bei 24.536 entwickeln, bevor mit dem Juli-Hoch bei 24.639 eine weitere Hürde warten würde. Darüber wäre der nächste Widerstand am amtierenden Rekordhoch bei 24.771 zu finden.
Das Short-Szenario: In der Gegenrichtung bildet die Oktober-Abwärtstrendgerade mit dem Zwischenhoch vom 5. November bei 24.104 die erste Auffangzone. Etwas tiefer sollte die 24.000er-Marke mit der kurzfristigen 50- und der mittelfristigen 100-Tage-Linie (aktuell bei 23.979/23.953) stützend wirken. Verlieren die Blue Chips diesen Halt, dürfte die 23.800er-Schwelle angesteuert werden, bevor das Oktober-Tief bei 23.684 Zählern in den Fokus rücken würde. Darunter müssten anschließend weitere Abgaben bis zur langfristigen 200-Tage-Linie (23.565) und/oder bis zu den beiden März-Tops bei 23.476 Punkten einkalkuliert werden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5LTP | 21.315,95 | 8,30 |
| Turbo OS | UQ5T3M | 22.290,51 | 12,36 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UP20UF | 27.149,17 | 8,26 |
| Turbo OS | UJ72Q5 | 26.197,99 | 12,21 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 15.12.2025, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Heute werden keine marktrelevanten Konjunkturdaten veröffentlicht, dafür wird es morgen mit dem US-Arbeitsmarktbericht und am Mittwoch mit dem neuesten ifo Geschäftsklima umso interessanter.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








