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Im DAX herrschte am heutigen Mittwoch Erleichterung über die Einigung zwischen Rom und Brüssel im Schuldenstreit. Trotzdem ging es für den DAX nicht allzu weit nach oben, weil sich Anleger im Vorfeld der Fed-Leitzinsentscheidung am Abend nicht zu weit aus dem Fenster lehnen wollten. 

Das war heute los. Größter Hemmschuh ist weiterhin, dass mit einem möglichen Ende des Schuldenstreits zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung keineswegs sämtliche Unsicherheiten aus dem Markt verschwunden wären. Eine Jahresendrallye wird beispielsweise durch den chinesisch-amerikanischen Handelsstreit, das Brexit-Chaos oder die Aussicht auf eine Konjunkturabkühlung deutlich erschwert.

Das waren die Tops & Flops. Eine besonders beeindruckende Leistung lieferte im DAX heute die Fresenius-Aktie (WKN: 578560 / ISIN: DE0005785604) ab. Das Papier kletterte zeitweise um fast 6 Prozent in die Höhe. Für gute Stimmung sorgte vor allem ein positiver Analystenkommentar. Damit konnte die Fresenius-Aktie ihre Erholung fortsetzen, nachdem vor kurzem eine Gewinnwarnung des Gesundheitskonzerns für deutliche Kursverluste gesorgt hatte. Nun steigt die Hoffnung, dass diese nur von kurzer Dauer waren.

Im Gegensatz dazu rutschte die Deutsche-Post-Aktie (WKN: 555200 / ISIN: DE0005552004) mit einem zwischenzeitlichen Kursminus von etwas mehr als 5 Prozent an das Indexende. Der ehemalige Staatsmonopolist musste heute mit einem wenig optimistischen Blick auf seine Aussichten von Analystenseite leben. Außerdem hatte der US-Konkurrent FedEx die Branche mit einer Gewinnwarnung aufgerüttelt.

In der zweiten Reihe machte vor allem Evotec (WKN: 566480 / ISIN: DE0005664809) von sich reden. Das Biotechnologieunternehmen hob seine 2018er-Prognose an. Demnach soll das bereinigte Konzern-EBITDA im laufenden Geschäftsjahr um mehr als 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen, nachdem zuvor lediglich ein Plus von etwa 30 Prozent in Aussicht gestellt worden war. Der im TecDAX und MDAX gelisteten Evotec-Aktie bescherte dies zeitweise ein Kursplus von rund 8 Prozent.

Das steht morgen an. In der Vorwoche hielt die EZB ihre jüngste Sitzung ab, während heute Abend die US-Notenbank Fed im Fokus stand. Am morgigen Donnerstag dürfte der Blick auf die Zinsentscheidung der Bank of England (BoE) interessant sein, vor allem im Hinblick auf das derzeit herrschende Brexit-Chaos. Aus den USA erreichen uns am Nachmittag wiederum der Frühindikatoren (November) und der Philly-Fed-Index (Dezember), genauso wie die wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe.

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