Bildquellen: Pressefoto HeidelbergCement

Auf die Gewinnwarnung von Mitte Oktober hat die HeidelbergCement-Aktie (WKN: 604700 / ISIN: DE0006047004) heftig reagiert und war bis auf ein Zwischentief bei rund 57 Euro abgetaucht. Damals ging es binnen Tagesfrist mehr als acht Prozent [Plusvisionen berichtete, hier klicken]. Doch die Talfahrt der Aktie setzte sich zuletzt, nach einer kurzen Erholungsphase, weiter fort. Inzwischen ist der DAX-Wert auf einem Zwischentief bei 52,68 Euro an diesem Donnerstag angekommen.

Die Gründe für die neuerliche Schwäche sind schnell erzählt. Da ist zunächst die anhaltende Marktverunsicherung im Zuge der Zinserhöhung der US-Notenbank Fed. Denn die Marktteilnehmer hatten darauf gesetzt, dass die Notenbanker die abgeschwächten Konjunkturprognosen zum Anlass nehmen, nicht an der Zinsschraube zu drehen. Doch die Fed wollte sich davon nicht irritieren lassen, vielleicht auch, weil US-Präsident Donald Trump vorher lautstark gegen die – eigentlich – erwartete Zinserhöhung Stimmung machte. Dann ist da noch der intakte Abwärtstrend der Aktie…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto HeidelbergCement

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