Nach einem wenig bewegten Jahresauftakt zeigten sich die US-Futures am Montag im Plus. Im Fokus standen dabei weiterhin die Absetzung und Verhaftung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro.
Heard in New York
Die Ölpreise zeigten sich zu Wochenbeginn wiederum etwas schwächer. Offenbar gehen Marktteilnehmer davon aus, dass eine den USA freundlicher gesinnte Regierung in Venezuela dafür sorgen könnte, dass das Angebot angekurbelt wird. Schließlich besitzt Venezuela die größten nachgewiesenen Ölreserven.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Montagmorgen fester. Insbesondere konnten nach den Ereignissen in Südamerika Rüstungswerte einige Indizes auf Rekordstände treiben. Der japanische Nikkei 225 kletterte dabei um 3,0 Prozent auf 51.832 Punkte.
So steht´s um den DAX
Der DAX zeigt sich am Montag freundlich und bewegt sich Richtung Allzeithoch bei 24.771,34 Punkten. Entsprechend verweisen die Analysten bei der Helaba darauf, dass indikatorenseitig das Bild konstruktiv sei. So richte sich der MACD oberhalb der Signallinie gen Norden und der DMI stünde auf Kauf.
„Dabei zieht der ADX ebenfalls an, liegt aber noch unter der Marke von 20. Ein Test des Allzeithochs kann aus der technischen Perspektive daher nicht ausgeschlossen werden, zumal die historisch gesehen starken Monate an den Aktienmärkten begonnen haben. Sollte es z.B. wegen der geopolitischen Risiken aber zu Rücksetzern kommen, finden sich Haltemarken in der Zone 24.441/24.524. Die 21-Tagelinie gibt Halt bei 24.111“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Um den nächsten Vorstoß zu lancieren, müssten die Notierungen zunächst am August-Top bei 24.536 nach oben abfedern und per Tagesschluss über das Juli-Hoch bei 24.639 ausbrechen. Darüber würden sich die Blicke dann auf das Tageshoch vom Freitag richten, ehe ein Anstieg an das Allzeithoch vom 9. Oktober bei 24.771 Realität werden könnte. Gelingt der Sprung auf neue historische Höchststände, wäre der Weg vorerst frei von weiteren charttechnischen Widerständen.
Das Short-Szenario: Unterhalb des August-Hochs sollte dagegen auf das Juni-Top bei 24.479 geachtet werden, das zusammen mit dem Tagestief vom Freitag und dem November-Hoch (24.441) die erste Auffangzone bildet. Darunter ließe sich eine weitere Haltelinie rund um 24.250 antragen, ehe es um das Zwischenhoch vom 5. November bei 24.104 gehen dürfte. Verlieren die Kurse diesen Halt, müsste mit einem Test der runden 24.000er-Schwelle gerechnet werden. Nur wenig tiefer könnten zudem der mittelfristige GD100 und der kurzfristige GD50 (aktuell bei 23.982/23.972) angesteuert werden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5N6H | 21.642,79 | 8,40 |
| Turbo OS | UJ4X7Q | 22.577,01 | 12,32 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UP23H6 | 27.491,34 | 8,35 |
| Turbo OS | UJ86BX | 26.501,67 | 12,56 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 05.01.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Am Nachmittag blicken Anleger vor allem auf den ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe für den Monat Dezember.







