Wie auch unmittelbar nach der Panama-Operation im Jahr 1989, reagiert die Wall Street und die Ölpreise auf die US-Eingriffe in Venezuela zunächst gelassen. Aktien von Chevron, Exxon, Occidental und Schlumberger führen die Gewinnerlisten heute an. Allein Chevron ist für rund ein Drittel der aktuell täglichen Förderung von rund 900.000 Barrel verantwortlich und ist vorteilhaft positioniert. Optimismus, was eine kurze bis mittelfristige Ausweitung der Ölförderung Venezuelas betrifft, dürfte sich als zu früh entpuppten.
BCA Research betont, dass Jahre hoher Investitionen notwendig seien. Außerdem steigt das Risiko, dass das wachsende Selbstbewusstsein Washingtons zu erhöhten Risikoprämien bei Öl führen wird. Vor allem dann, wenn es mit Iran zu einer erneuten Eskalation kommen sollte. Abseits der geopolitischen Entwicklungen, stehen vor allem die Tech-Werte im Fokus.
Der obige Text/Beitrag spiegelt die Meinung des oder der jeweiligen Autoren wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.
Quelle: Markus Koch Wall Street / Opening Bell+: 360WallStreet *
*Werbung





