Der Mittwoch an der Börse

Dow Jones schließt erstmals oberhalb der Marke von 49.000 Punkten | DAX will 25.000er-Marke nachhaltig überwinden

Bildquelle: markteinblicke.de

Die Wall Street setzte ihre Rekordjagd am gestrigen Dienstag fort. Dabei wurde eine im Vergleich zu den vergangenen Monaten verbesserte Marktbreite festgestellt. Venezuela steht dabei weiterhin vor allem am Rohstoffmarkt im Fokus.

Heard in New York

Der Dow Jones Industrial Average kletterte gestern um 1,0 Prozent auf 49.462 Punkte. Damit schloss das Barometer erstmals oberhalb der Marke von 49.000 Punkten. Angeführt wurde die Rallye von Gesundheits-, Rohstoff- und Technologiewerten.

Offenbar erwarten Anleger keine weiteren negativen Auswirkungen des Eingreifens der US-Regierung in Venezuela auf die Weltpolitik. Im S&P 500 lag das gestrige Plus bei 0,6 Prozent auf 6.944 Zähler, während der NASDAQ Composite 0,7 Prozent auf 23.547 Punkte hinzugewann.

Konnichiwa Tokio!

Die asiatischen Börsen zeigten sich am Mittwochmorgen weitgehend schwächer. Der japanische Nikkei 225 verlor zuletzt 1,1 Prozent auf 51.961 Punkte. Im Fokus standen einige Rüstungswerte. Diese setzten zurück, nachdem sie in den vergangenen Tagen zunächst von den Entwicklungen in Venezuela profitiert hatten.

So steht´s um den DAX

Der DAX zeigt sich am Mittwoch leicht im Plus, nachdem das wichtigste deutsche Börsenbarometer seine Rekordjagd am gestrigen Dienstag fortgesetzt hatte. Die Analysten bei der Helaba verweisen daher, dass die 25.000er Marke damit ins Visier der Akteure geraten sei. Unterstützend sei nach wie vor das technische Umfeld mit den intakten Kaufsignalen und den steigenden Indikatoren zu werten, auch wenn die Signale einer überkauften Marktlage vorhanden seien und auf erste Risiken hinweisen würden. „Die 138,2 %-Projektion der letzten Aufwärtsbewegung (zweite November- und erste Dezemberhälfte) liegt bei 25.060, sodass noch etwas Luft nach oben vorhanden scheint, bevor es möglicherweise zu einer Korrektur kommt“, heißt es weiter.

So handeln Sie heute den DAX

Bei der UBS sah man für den  heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Stand 07.01.2026, 7:00 Uhr; Quelle: Prime Quants
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.

Das Long-Szenario: Um hingegen an die starke Tageskerze vom Wochenbeginn anzuknüpfen, sollten die Kurse über das November-Tief bei 202,30 EUR und das Tageshoch vom Montag bei 206,20 EUR steigen. Anschließend könnten die Notierungen an die Dezember-Abwärtstrendgerade heranlaufen, ehe es um das April-Tief bei 210,20 EUR gehen würde. Darüber dürfte dann der kurzfristige GD50 (213,96 EUR) bremsend wirken, bevor das offene Gap vom 14. November geschlossen werden müsste. Im Anschluss wären die nächsten Widerstände an der 100-Tage-Linie (222,21 EUR) und der Juli-Abwärtstrendgerade zu finden.

Das Short-Szenario: Auf der Unterseite richten sich die Blicke weiterhin auf die runde 200-Euro-Marke bzw. auf das aktuelle Wochentief bei 199,60 EUR. Fallen die Notierungen unter dieses Level, könnte das offene Gap vom 12. September 2024 bei 194,42 EUR geschlossen werden. Darunter wäre ein Test des 2024er-September-Tiefs möglich, das bei 190,04 EUR eine Unterstützung bildet. Wird auch dieser Haltebereich unterboten, müssten weitere Abgaben bis zum März-Top aus dem Jahr 2024 bei 184,48 EUR einkalkuliert werden.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UL9XC5 145,55 3,47
Turbo OS UM0CTY 166,53 5,42
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UJ9AE9 259,48 3,61
Turbo OS UJ51QU 239,64 5,61

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 07.01.2026, 7:00 Uhr

Wichtige Tagestermine

Hierzulande blicken Anleger unter anderem auf die neuesten deutschen Einzelhandelsumsätze. Am Nachmittag stehen in den USA der ADP Report, der ISM-Index der Dienstleister und die November-JOLTs im Fokus.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.