Die Wall Street präsentierte sich am gestrigen Mittwoch uneinheitlich. US-Präsident Donald Trump hatte vor allem mit seiner Kritik an Rüstungsunternehmen für Verunsicherung gesorgt.
Heard in New York
Der Dow Jones Industrial Average verlor 0,9 Prozent auf 48.966 Punkte, nachdem das Barometer einen Tag zuvor erstmals oberhalb der Marke von 49.000 Zählern schließen konnte. Für den S&P 500 ging es um 0,3 Prozent auf 6.920 Punkte, während der NASDAQ Composite leicht um 0,2 Prozent auf 23.584 Punkte klettern konnte.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Donnerstagmorgen weitgehend schwächer. Der japanische Nikkei 225 verlor dabei zuletzt 1,6 Prozent auf 51.117 Punkte. Im Fokus standen Gewinnmitnahmen bei Rüstungswerten. Diese folgten ihren US-Branchenkonkurrenten, nachdem Donald Trump erklärt hatte, er werde Rüstungsfirmen „nicht gestatten“, Dividenden auszuschütten oder Aktienrückkäufe zu tätigen, bis sie seine Beschwerden über die Branche, darunter die Vergütungspakete für Führungskräfte und Produktionsprobleme, ausgeräumt hätten.
So steht´s um den DAX
Der DAX kann am Donnerstag leicht im Plus starten und neue Rekordstände erklimmen. Die Analysten bei der Helaba verweisen darauf, dass das technische Bild trotz der Signale einer überkauften Marktlage weiterhin als unterstützend zu werten sei.
„So stehen neben dem DMI auch MACD und Stochastic im Kauf und steigen weiter an. Zudem ist der ADX über die Marke von 20 gestiegen. Zwar kann eine vorrübergehende Verschnaufpause nicht ausgeschlossen werden, klare Hinweise darauf gibt es aber bislang nicht“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Hält die Neujahrs-Rally einen weiteren Tag an, hätten die heimischen Blue Chips zunächst freie Bahn für weitere Kursanstiege. Zur groben Orientierung lassen sich dabei jetzt insbesondere die nächsten runden Hundertermarken wie bspw. 25.200 und 25.300 usw. heranziehen. Im etwas größeren Bild wäre sogar ein Hochlauf in Richtung 25.500 denkbar.
Das Short-Szenario: In der Gegenrichtung ist die erste Haltestelle nun an der 25.000er-Marke zu finden, eine Etage tiefer würde sich das markante Oktober-Top bei 24.771 als Unterstützung anbieten. Fällt der DAX unter dieses Niveau, dürften das Juli-Top bei 24.639 und das August-Hoch bei 24.536 angesteuert werden. Unterhalb des Juni-Tops (24.479) und des November-Hochs (24.441) ließen sich noch zwei Haltelinien an der 24.250er-Marke und am Zwischenhoch vom 5. November (24.104) antragen, bevor ein größerer Rücksetzer bis an die 24.000er-Schwelle mit dem kurzfristigen GD50 und dem mittelfristigen GD100 (aktuell bei 24.015/24.008) einkalkuliert werden sollte.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ4QGQ | 22.134,80 | 8,43 |
| Turbo OS | UQ4TVN | 23.083,03 | 12,35 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UM2VQS | 28.094,88 | 8,38 |
| Turbo OS | UP20UF | 27.120,75 | 12,41 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 08.01.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Während hierzulande der Auftragseingang in der deutschen Industrie für den Monat November im Fokus steht, blicken Anleger am Nachmittag auf die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.









