Kontron zeigt Wachstumspotenzial

Analysten sehen Kontron 2026 unter den Top-Chancen: IoT-Fokus, wachsender Softwareanteil, steigende Margen und prall gefüllter Auftragsbestand.

(Foto: Planet Volumes für Unsplash+)

Jeden Tag erscheinen unzählige Analysen zu börsennotierten Unternehmen. Für Anleger ist es nicht immer einfach, die vielversprechendsten Kandidaten für hohe Renditen auszumachen. Beim Handelsblatt hat man sich nun die Mühe gemacht, die Flut an Analystenbewertungen vieler größerer und kleinerer Unternehmen zu sortieren und besonders aussichtsreiche Kandidaten für das Jahr 2026 in den Augen der Analystenzunft herauszustellen. Zu ihnen gehört auch Kontron (WKN: A0X9EJ / ISIN AT0000A0E9W5).

IoT-Thema im Fokus

Das TecDAX- und SDAX-Unternehmen aus Österreich sieht sich als einen weltweit führenden Anbieter von intelligenten IoT-Lösungen. Von automatisierten Industrieprozessen über intelligentere und sicherere Transportlösungen bis hin zu fortschrittlichen Kommunikations-, Konnektivitäts-, Medizin-, Solar- und erneuerbaren Energien-Lösungen werden Technologien und Produkte – von Hardware über Software bis hin zu Elektronikfertigungsdienstleistungen – entwickelt und produziert.

So sind es vor allem die Aussichten im Bereich Internet der Dinge (IoT), die DZ-Bank-Analyst Armin Kremser positiv auf die Zukunft von Kontron blicken lassen. Er geht so weit zu sagen, dass sich das Unternehmen mittelfristig „neu erfinden“ werde. Die Entwicklung gehe weg vom Hardwarehersteller und IT-Service-Anbieter hin zu einem IoT-Anbieter mit zunehmendem Softwareanteil. Als solcher decke Kontron die gesamte Wertschöpfungskette ab.

Starker Auftragsbestand

Das Börsenjahr 2025 hatte die Kontron-Aktie mit einem Kursplus von 16,2 Prozent abgeschlossen. Angesichts der wachstumsstarken Bereiche, in denen sich das Unternehmen immer häufiger bewegt, sollte 2026 noch mehr Luft nach oben bestehen – zumal sich die Margen zuletzt in die richtige Richtung bewegt haben.

Kontron verzeichnete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025 einen Umsatz von 1,18 Mrd. Euro, nach 1,21 Mrd. Euro im Vorjahr. Hierfür war jedoch ein Anteilsverkauf verantwortlich. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte wiederum 193,6 Mio. Euro und lag damit um 37 Prozent über dem Vorjahreswert. Die entsprechende Marge lag bei 12,5 Prozent.

Kontron profitierte von einer anhaltend starken Nachfrage und konnte seinen hohen Auftragsbestand erneut ausbauen. Dieser belief sich zum 30. September 2025 auf 2,44 Mrd. Euro, nach 2,08 Mrd. Euro im Vorjahr. Das Management verwies daher auf den Umstand, dass man auf diese Weise das Wachstumspotenzial von Kontron über das Geschäftsjahr 2025 hinaus habe zeigen können.

Das marktEINBLICKE-Fazit

Ein höherer Softwareanteil kann für Kontron in Zukunft höhere Margen bedeuten, zumal sich das Unternehmen in Wachstumsbereichen wie dem Internet der Dinge bewegt.

Anleger, die gehebelt auf Kurssteigerungen bei der Aktie von Kontron setzen wollen, können mit einem Mini-Future Long (WKN: MN0HSB / ISIN: DE000MN0HSB3) überproportional von einem Anstieg des Aktienkurses profitieren.