Die US-Futures zeigen sich am Montag schwächer, nachdem die Vorwoche noch von neuen Rekordständen in den wichtigsten US-Aktienindizes geprägt war. Für Beunruhigung sorgen weitere Versuche der Trump-Regierung, die Unabhängigkeit der Notenbank Fed infrage zu stellen.
Heard in New York
Das US-Justizministerium hat eine strafrechtliche Untersuchung gegen den Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, eingeleitet. Diese erfolgt im Zusammenhang mit seiner Aussage vor dem Bankenausschuss des Senats zur Renovierung von Fed-Bürogebäuden. Gäbe es nicht diese Misstöne, könnte die Stimmung an der Wall Street weiter hervorragend sein. Ein Grund sind die jüngsten Arbeitsmarktdaten.
Diese fielen nicht so schlecht aus, dass man eine drastische Konjunktureintrübung befürchten müsste, gleichzeitig lassen diese die Tür für weitere Leitzinssenkungen der Fed offen. Börsianer sprechen weiterhin vom „Goldilocks“-Szenario. Zumal auch der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten in Sachen Zölle nicht für weitere Unruhen sorgen wollte und eine Entscheidung über deren Rechtmäßigkeit verschoben hat.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Montagmorgen weitgehend stärker. Der südkoreanische KOSPI konnte dabei auf Rekordniveau schließen. In Japan wurde dagegen feiertagsbedingt nicht gehandelt.
So steht´s um den DAX
Nach der Rekordjagd aus der Vorwoche zeigt sich der DAX am Montag wenig bewegt. Die jüngste Bestmarke steht bei 25.281,18 Punkten. Zudem verweisen die Analysten bei der Helaba, dass MACD und DMI weiterhin konstruktiv seien, während RSI und Stochastic im überkauften Bereich an Schwung verlieren würden.
„Zumindest vorrübergehende Rücksetzer sollten daher nicht ausgeschlossen werden. Die Absturzhöhe ist enorm. So liegt das 38,2 %-Korrekturniveau bei 24.388 und damit leicht unterhalb der 21-Tagelinie (24.422). Auch das vorangegangene Hoch ist erst bei 24.771 als erste Unterstützung zu finden“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Auf der Oberseite lassen sich derzeit keine nennenswerten Hürden einzeichnen. Für eine grobe Orientierung können dabei allerdings unverändert die nächsten runden Hundertermarken wie bspw. 25.300 und 25.400 herangezogen werden. Hält das Momentum in der zweiten Januarwoche an, wäre sogar ein Anstieg bis in den Bereich der 25.500er-Schwelle denkbar.
Das Short-Szenario: In der Gegenrichtung lässt sich eine kleinere Haltelinie am Tageshoch vom Donnerstag (25.218) vormerken, darunter sollte die 25.000er-Marke einen Rücksetzer auffangen. Unterhalb dieses Niveaus würde sich das Oktober-Top bei 24.771 als Haltestelle anbieten, ehe es um das Juli-Top bei 24.639 und das August-Hoch bei 24.536 gehen dürfte. Darunter bilden das Juni-Top bei 24.479 und das November-Hoch bei 24.441 eine Doppelunterstützung, bevor es im Fall einer größeren Abwärtsbewegung bereits um die Auffangzone aus dem GD50 und dem GD100 (aktuell bei 24.053/24.025) gehen könnte.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ4HNB | 22.345,93 | 8,58 |
| Turbo OS | UQ5SB3 | 23.285,20 | 12,58 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UP2Y29 | 28.266,13 | 8,44 |
| Turbo OS | UQ60UV | 27.274,06 | 12,62 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 12.01.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Heute steht hierzulande unter anderem der neueste sentix-Konjunkturindex im Fokus.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








