US-Futures hatten gestern zeitweise einen schwachen Wochenauftakt signalisiert. Anleger zeigten sich teilweise verunsichert angesichts der Sorgen vor einem Angriff auf die Unabhängigkeit der Fed. Die Stimmung drehte sich jedoch ins Positive.
Heard in New York
Der NASDAQ Composite kletterte im Verlauf des Montagshandels um 0,3 Prozent auf 23.733 Punkte, während der S&P 500 um 0,2 Prozent auf 6.977 Zähler kletterte. Im Dow Jones Industrial Average lag das Plus bei 0,2 Prozent auf 49.590 Punkte. Der Dow und der S&P 500 konnten dabei trotz der Fed-News und des Wartens auf die heutige Bekanntgabe der neuesten US-Inflationsdaten auf neue Rekordstände klettern.
Konnichiwa Tokio!
Die Börsen Asiens präsentierten sich am Dienstagmorgen uneinheitlich. Ausreißer war dabei Japan. Der Nikkei 225 schoss um 3,1 Prozent auf 53.549 Punkte. Für Bewegung sorgten Berichte des Fernsehsenders NHK, wonach die regierende Liberaldemokratische Partei voraussichtlich noch in diesem Monat das Unterhaus auflösen und sich für eine vorgezogene Neuwahl entscheiden werde.
So steht´s um den DAX
Der DAX präsentiert sich erneut stabil und bestätigt die jüngste Rekordjagd. Die Analysten bei der Helaba verweisen darauf, dass das Bild der technischen Indikatoren weiterhin konstruktiv sei. So würden MACD und DMI intakte Kaufsignale aufweisen und der ADX steige dabei oberhalb von 20 weiter an.
„Einzig die Signale einer überkauften Marktlage vonseiten des RSI und des Stochastic trüben das Bild und so sollten Rücksetzer nicht ausgeschlossen werden. Eine erste Haltemarke fände sich bei 24.771, dem Oktoberhoch. Darunter ist die 21-Tagelinie erst bei 24.482 zu lokalisieren. Die einzige Hürde stellt das neue Allzeithoch bei 25.421,42 dar“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Aus charttechnischer Sicht ist der Weg auf der Oberseite derzeit frei von allen nennenswerten Widerständen. Nach dem Ausbruch über die Marke von 25.400 Zählern wäre daher jetzt auch ein Hochlauf an die 25.500er-Schwelle möglich. Oberhalb dieses Levels könnte sich die Kurs-Rally anschließend sogar bis in den Bereich der 26.000er-Barriere fortsetzen.
Das Short-Szenario: Unterhalb von 25.250 Punkten ist die erste Haltelinie dagegen unverändert am Tageshoch vom Donnerstag bei 25.218 Zählern zu finden, ehe es im nächsten Abwärtsschritt um die runde 25.000er-Marke gehen würde. Darunter müsste ein Test des Oktober-Tops bei 24.771 einkalkuliert werden, bevor es zu einem Rücksetzer an das Juli-Top bei 24.639 und/oder das August-Hoch bei 24.536 Punkten kommen könnte. Brechen die Notierungen auch an der Doppelunterstützung aus dem Juni-Top (24.479) und dem November-Hoch (24.441) nach unten durch, wären weitere Abgaben bis an die Auffangzone aus dem kurzfristigen GD50 mit dem mittelfristigen GD100 (aktuell bei 24.075/24.036) und der runden 24.000er-Schwelle nicht mehr auszuschließen.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UQ5ZBD | 22.483,91 | 8,57 |
| Turbo OS | UQ4FDT | 23.383,18 | 12,23 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UM4Q6W | 28.545,78 | 8,23 |
| Turbo OS | UQ7VQT | 27.524,01 | 12,23 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 13.01.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Im Fokus stehen heute vor allem die neuesten US-Inflationsdaten und damit die Frage, ob und wann die Notenbank Fed die Leitzinsen weiter senken wird.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.









