Der Mittwoch an der Börse

Donald Trump nimmt US-Finanzindustrie ins Visier | Nikkei 225 setzt Rekordjagd fort

Bildquelle: markteinblicke.de

Die Wall Street hatte gestern die jüngsten US-Inflationsdaten zunächst positiv aufgenommen. Trotzdem gab es mehr Unsicherheiten zu beobachten sowie ein Auf und Ab in den wichtigsten Indizes. Dafür sorgten die Unruhen im Iran, aber auch das Wettern von US-Präsident Donald Trump gegen zu hohe Kreditkosten.

Heard in New York

Der NASDAQ Composite beendete den gestrigen Dienstaghandel mit einem leichten Minus von 0,1 Prozent auf 23.709 Punkte, während der S&P 500 0,2 Prozent auf 6.963 Zähler zurücksetzte. Im Dow Jones Industrial Average lag das Minus bei 0,8 Prozent auf 49.191 Zähler.

Konnichiwa Tokio!

Die asiatischen Börsen zeigten sich am Mittwochmorgen weitgehend fester. Erneut stach dabei Japan mit neuen Rekordständen im Nikkei 225 heraus. Die Aussicht auf vorgezogene Wahlen hievte das Tokioter Leitbarometer zuletzt um 1,5 Prozent auf 54.341 Punkte.

So steht´s um den DAX

Nach einem kleinen Rücksetzer zum Ende des gestrigen Handels zeigt sich der DAX zur Wochenmitte wenig bewegt. Zwischenzeitlich konnte aber bei 25.507 Punkten ein neues Rekordhoch markiert werden.

Laut Aussagen der Helaba-Analysten scheint die Luft nach oben dünner zu werden und das Korrekturrisiko sei aufgrund der überkauften Marktlage erhöht.

„Eine erste Haltemarke zeigt sich erst unterhalb der 25.000er Marke bei 24.771. Darunter ist die 21-Tagelinie bei 24.553 zu nennen“, heißt es weiter.

So handeln Sie heute den DAX

Bei der UBS sah man für den  heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Stand 14.01.2026, 7:00 Uhr; Quelle: Prime Quants
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.

Das Long-Szenario: Hält die Aufwärtsdynamik im DAX unvermindert an, wäre der Weg auf der Oberseite weiterhin frei von charttechnischen Widerständen. Oberhalb des aktuellen Intraday-Rekordhochs würden sich die Blicke daher zur Orientierung auf die nächsten runden Hundertermarken (25.600 und 25.700 etc.) richten. Perspektivisch könnte dabei sogar über einen ersten Vorstoß in Richtung der 26.000er-Barriere nachgedacht werden.

Das Short-Szenario: Kommt es hingegen zu ersten Gewinnmitnahmen und einem Rückfall unter 25.250 Zähler, wäre der erste Halt unverändert am Tageshoch vom vergangenen Donnerstag bei 25.218 zu finden. Unterhalb der runden 25.000er-Marke dürfte dann das Oktober-Top bei 24.771 auf den Prüfstand gestellt werden, ehe das Juli-Top bei 24.639 und/oder das August-Hoch bei 24.536 als mögliche Unterstützungen infrage kämen. Darunter sollte das Juni-Top bei 24.479 mit dem November-Hoch bei 24.441 stützend wirken, bevor es um die Auffangzone aus dem GD50 mit dem GD100 (24.098/24.046) gehen dürfte.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UQ5K9U 22.413,33 8,49
Turbo OS UQ4X1T 23.326,37 12,21
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UM22K8 28.355,74 8,58
Turbo OS UQ7W64 27.449,02 12,35

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 14.01.2026, 7:00 Uhr

Wichtige Tagestermine

Neben den Erzeugerpreisen schauen Anleger heute in den USA vor allem auf die neuesten Einzelhandelsumsätze. Zudem geht es mit der Berichtssaison zum vierten Quartal 2025 weiter.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Die Handelszeiten 2026 an der Frankfurter Börse