Bildquelle: Pressefoto E.ON

Die E.ON-Aktie (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) konnte zuletzt dem schwachen Börsenumfeld trotzen. Dies liegt unter anderem daran, dass Energietitel als so genannte defensive Werte gelten, aber auch an den Veränderungen am deutschen Energiemarkt.

Durch die Übernahme von innogy wird E.ON zu einer Macht im deutschen Vertriebs- und Netzgeschäft. RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129) will sich in Zukunft dagegen auf die Stromerzeugung konzentrieren. Dazu wird Ökostrom genauso gehören wie Kohl- und Atomkraftwerke.

Auch weil noch immer nicht klar ist, ob eine solche Mischung funktioniert, sieht es so aus, als hätte E.ON das weniger riskante Geschäft abbekommen. Das ist jedoch nicht alles. E.ON und innogy haben ein Synergiepotenzial in Höhe von 600 bis 800 Mio. Euro ausgemacht. Dieses soll ab 2022 realisiert werden.

FAZIT. Die E.ON-Aktie hat derzeit aus charttechnischer Sicht einiges an Potenzial. Dabei dürfte die positive Kursperformance unter anderem der Aussicht auf ein ruhiges und margenstarkes Geschäft mit Netzen und dem Stromvertrieb geschuldet sein. Wir dürfen gespannt sein, wer am Ende tatsächlich der große Gewinner ist.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der E.ON-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des DAX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: VA74B6 / ISIN: DE000VA74B60) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: VL4W90 / ISIN: DE000VL4W908) die Gelegenheit auf fallende Kurse der E.ON-Aktie zu setzen.

In der Reihe Aktien 2019 schreiben wir über Aktien, die im vergangenen Jahr für Schlagzeilen gesorgt haben – positiv wie negativ. Mit dabei sind natürlich unsere Favoriten, die wahrscheinlich auch 2019 sehr gut performen könnten, aber mit Sicherheit auch Papiere, die oft in der Berichterstattung auftauchen – diese aber eher Trauerbegleitung gleicht. Mehr dazu unter Aktien 2019.

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[…] sind letztere ein Auslaufmodell. Es wird im allgemeinen angenommen, dass E.ON damit in Zukunft das weniger riskante Geschäft betreiben darf. Das heißt jedoch nicht, dass sich rund um RWE keine Chancen auftun […]

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[…] sich zuversichtlich, die erforderlichen Genehmigungen in der zweiten Jahreshälfte zu erhalten. Die EU-Kommission will sich für die Prüfung der geplanten Übernahme von Innogy durch E.ON bis zum 23. August Zeit […]