Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

Neben dem Handelsstreit und dem neuen Abgastestverfahren WLTP ist es vor allem die Diesel-Thematik, die die Autobranche beschäftigt. Dabei schien mit Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) zuletzt ausgerechnet das Unternehmen ganz gut wegzukommen, das das ganze Schlamassel in Gang gesetzt hatte.

Noch immer wird in Deutschland heißt über Fahrverbote in Innenstädten diskutiert. Zudem fordern sehr viele Besitzer von VW-Fahrzeugen mit manipulierter Abgassteuerung Schadenersatz von den Wolfsburgern. Darüber hinaus drohen nicht nur VW immer noch Strafzölle in den USA, während sich der chinesische Markt weiter abzukühlen scheint. Keine einfache Situation. Allerdings haben es auch andere Autohersteller derzeit nicht leicht.

In einer solchen Situation kann es ein Vorteil sein, so groß zu sein wie VW. Schließlich geht es auch um enorme Investitionen in Zukunftstechnologien. Neben der Elektromobilität wäre da auch noch das autonome Fahren. Zudem hat VW gewissermaßen den Vorteil, früher als andere Hersteller in Sachen Diesel in den Krisenmodus geschaltet zu haben. Dieser Vorsprung kann sich bei der Bewältigung der Probleme auszahlen.

FAZIT. Noch immer träumen einige Marktteilnehmer von einer Porsche-Abspaltung. Doch auch sonst könnte sich ein Blick auf VW und andere Automobilwerte für Anleger lohnen. Schließlich wurden diese zuletzt regelrecht abgestraft. Die negativen Nachrichten dürften inzwischen in den Kursen enthalten sein, so dass nun die Zeit für ein Comeback gekommen sein könnte.

Wer optimistisch ist und auf steigende Kurse der VW-Aktie setzt und sogar überproportional von einem Kursanstieg profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: HU5MHP / ISIN: DE000HU5MHP3) an. Skeptiker haben Gelegenheit mit entsprechenden Hebelprodukten (WKN: HX29HF / ISIN: DE000HX29HF5) auf auf fallende Kurse der Volkswagen-Aktie zu setzen.

In der Reihe Aktien 2019 schreiben wir über Aktien, die im vergangenen Jahr für Schlagzeilen gesorgt haben – positiv wie negativ. Mit dabei sind natürlich unsere Favoriten, die wahrscheinlich auch 2019 sehr gut performen könnten, aber mit Sicherheit auch Papiere, die oft in der Berichterstattung auftauchen – diese aber eher Trauerbegleitung gleicht. Mehr dazu unter Aktien 2019.

Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

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[…] Analysten gingen von einem deutlich geringeren Zuwachs aus. Volkswagen legte im ersten Quartal außerdem rund eine Milliarde Euro für Rechtsrisiken zur Seite. Dabei handelt es sich laut dem Wolfsburger Konzern um negative Sondereffekte im Zusammenhang mit der „Dieselthematik“. […]