Nach einer feiertagsbedingten Pause starteten auch die US-Börsen angesichts der Trump-EU-Grönland-Turbulenzen schwach in die Börsenwoche.
Heard in New York
Der NASDAQ Composite beendete den gestrigen Dienstaghandel mit einem Minus von 2,4 Prozent auf 22.954 Punkte, während der S&P 500 2,1 Prozent auf 6.796 Zähler einbüßte. Der Dow Jones Industrial Average setzte um 1,8 Prozent auf 48.488 Punkte zurück.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Mittwochmorgen uneinheitlich. Der japanische Nikkei 225 verlor 0,4 Prozent auf 52.774 Punkte, während sich der Hongkonger Hang Seng Index und die chinesischen Festlandbörsen etwas fester präsentierten. Auch hier spielte Grönland eine wichtige Rolle. Entsprechend erlebte Gold einen weiteren Höhenflug. Hier ging es über die Marke von 4.800 US-Dollar je Feinunze auf ein neues Allzeithoch.
So steht´s um den DAX
Der DAX unternimmt am Mittwoch einen Stabilisierungsversuch. Die Analysten bei der Helaba verwiesen darauf, dass im DAX das Oktoberhoch bei 24.771 und die 21-Tagelinie unterschritten worden seien und nun das 38,2 %- Korrekturlevel bei 24.528 sowie die Marken 24.474 und 24.441 als Unterstützung fungieren würden. „Solange sich keine diplomatische Lösung im US/EU-Konflikt um Grönland abzeichnet, bleibt die Stimmung wohl getrübt“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Auf der Oberseite müsste es dagegen zuerst über das Oktober-Hoch bei 24.771 gehen. Im nächsten Schritt sollte das gestrige Gap geschlossen werden, um einen Vorstoß an die 25.000er-Barriere unternehmen zu können. Gelingt die Rückkehr über die runde Tausendermarke, würde die offene Kurslücke vom Montag warten, bevor über einen Anstieg in Richtung der 25.500er-Marke mit dem amtierenden Rekordhoch nachgedacht werden könnte.
Das Short-Szenario: Nach dem Rücksetzer unter das Oktober-Top sind die nächsten Haltestellen jetzt am Juli-Hoch bei 24.639 und am August-Top bei 24.536 zu finden. Fällt der DAX jedoch unter dieses Level und bricht auch am gestrigen Tagestief bzw. an der 24.500er-Marke nach unten durch, müsste auf die Doppelunterstützung aus dem Juni-Hoch (24.479) und dem November-Top (24.441) geachtet werden. Darunter sollte der kurzfristige GD50 (aktuell bei 24.204) stützend wirken, ehe es um den mittelfristigen GD100 (24.088) und um die 24.000er-Schwelle gehen würde. Unterhalb dieses Niveaus könnte dann bereits die 200-Tage-Linie (23.781) in den Fokus rücken.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ6LDJ | 21.727,43 | 8,57 |
| Turbo OS | UQ5JY6 | 22.645,53 | 12,59 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UQ7W64 | 27.440,64 | 8,62 |
| Turbo OS | UJ4VE8 | 26.533,81 | 12,61 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 21.01.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Neben der Fortsetzung der Berichtssaison gilt der Blick am Nachmittag den neuesten US-Bauausgaben.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








