Nach einem schwachen Wochenstart erlebten Anleger an der Wall Street am gestrigen Mittwoch einen Stimmungsumschwung. US-Präsident Donald Trump nimmt die EU-Strafzölle vom Tisch und schließt eine militärische Übernahme Grönlands aus.
Heard in New York
Der NASDAQ Composite beendete daraufhin den gestrigen Mittwochhandel mit einem Plus von 1,2 Prozent auf 23.224 Punkte, während der S&P 500 um 6.875 Zähler zulegen konnte. Der Dow Jones Industrial Average kletterte um 1,2 Prozent auf 49.076 Punkte.
Mit einem Plus von +2,0 Prozent lieferte der Nebenwerteindex Russell 2000 erneut eine Outperformance ab. Dies war bereits zum 13. Mal in Folge der Fall. Grund dafür ist unter anderem das erwartet starke Wirtschaftswachstum in den USA.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Donnerstagmorgen weitgehend stärker. Im Nikkei 225 lag das Plus zuletzt bei 1,7 Prozent auf 3.688 Punkte. Auch hier überwog die Erleichterung über Donald Trumps Umdenken in Sachen Grönland und EU-Strafzölle.
So steht´s um den DAX
Der DAX legt am Donnerstag zu. Nachdem US-Präsident Donald Trump Grönland-bezogene EU-Strafzölle vom Tisch genommen hat ist die Erleichterung groß. Auch die Analysten bei der Helaba gehen darauf ein, dass der US/EU-Konflikt scheint beigelegt werden zu können. Die Wall Street habe bereits zugelegt und auch in Asien tendierten die Indizes freundlich.
„So wundert es nicht, dass der DAX-Future kräftig im Plus liegt und auf eine sehr freundliche Markteröffnung schließen lässt. Mit einem zu erwartenden Sprung über die 21-Tagelinie 24.795 könnten die zuletzt gerissenen Abwärtsgaps geschlossen werden“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Können die Notierungen den nachbörslichen Sprung über das Oktober-Hoch bei 24.771 in der heutigen Sitzung mit weiteren Kursanstiegen untermauern, sollte dabei das offene Gap vom Dienstag geschlossen werden. Gelingt anschließend auch die Rückkehr über die 25.000er-Barriere, würde darüber die offene Kurslücke vom Montag warten. Nach einem erfolgreichen Gap-Close wäre ein Sprint an die 25.500er-Marke mit dem amtierenden Rekordhoch denkbar.
Das Short-Szenario: In der Gegenrichtung hat sich das Oktober-Top gestern Abend nachbörslich wieder bei den Unterstützungen einsortiert. Darunter kämen das Juli-Hoch bei 24.639 und das August-Top bei 24.536 als mögliche Haltestellen infrage. Sollte der DAX allerdings unter die 24.500er-Marke zurückfallen und im Anschluss auch die Unterstützung aus dem Juni-Hoch (24.479) und dem November-Top (24.441) unterbieten, müsste mit einem Rücksetzer an das gestrige Tagestief und/oder an den GD50 (aktuell bei 24.215) gerechnet werden. Der nächste Halt wäre dann am GD100 (24.093) und der 24.000er-Schwelle zu finden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5E7U | 21.906,64 | 8,43 |
| Turbo OS | UQ579Y | 22.853,25 | 12,40 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UQ8DME | 27.795,30 | 8,41 |
| Turbo OS | UQ7EBG | 26.839,79 | 12,41 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 22.01.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Am Nachmittag schauen Anleger vor allem auf die neuesten PCE-Daten aus den USA.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








