Die zweite Wochenhälfte steht ganz klar unter einem guten Stern. Die Unsicherheiten über Grönland sind Geschichte und Anleger fokussieren sich wieder auf die anderen Themen. Der DAX konnte sich in diesem Umfeld erholen und auch global dominierte die Farbe grün. Zum Wochenschluss geht es seitwärts weiter.
Heard in New York
Die Wall Street zeigte sich am am Donnerstag klar erholt. Der Dow Jones legte 0,6 Prozent auf 49.384 Punkte zu und macht die Grönland-Verluste der Woche weitgehend wett. S&P 500 und Nasdaq stiegen ebenfalls um 0,6 bzw. 0,9 Prozent, getragen von Tech-Schwergewichten wie NVIDIA, Microsoft und Meta Platforms. Allein Meta-Aktien legten 5,5 Prozent zu.
Mit Blick auf die zurückgezogenen Zölle gegen acht europäische Staaten legte auch der Russell 2000 knapp 0,8 Prozent zu. Mit Spannung wartet man nun auf die Einkaufsmanagerindizes am Nachmittag.
Konnichiwa Tokio!
Die Bank of Japan hat ihren Leitzins erwartungsgemäß bei 0,75 Prozent belassen. Japan bereitet sich derzeit auf eine Wahl vor, bei der die amtierende Premierministerin Sanae Takaichi, die sich für eine Lockerung der Geldpolitik und fiskalische Unterstützung einsetzt, zum ersten Mal vor den Wählern antritt. Takaichi hatte am Freitag das japanische Unterhaus aufgelöst, weshalb das Land am 8. Februar vorgezogene Neuwahlen abhalten wird. Der Nikkei 225 legte in diesem Umfeld 0,3 Prozent auf 53.846 Punkte zu.
So steht´s um den DAX
Die zurückgezogenen US-Zölle und der Grönland-Deal stützten den DAX bereits am Donnerstag und sorgen auch im frühen Freitagshandel für halbwegs gute Laune. Der DAX startet kaum verändert in den letzten Handelstag dieser Woche, nachdem gestern kurzzeitig die 25.000er-Marke zurück erobert werden konnte. Diese Marke dürfte heute abermals ins Visier genommen werden.
Die Markttechniker von Helaba sind in diesem Umfeld jedoch zurückhaltend: „Die 21-Tagelinie wurde überwunden und die nächste Zielmarke liegt am 61,8 %-Retracement des letzten Abwärtsimpulses, das bei 25.065 zu finden ist.“
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Das Long-Szenario: Auf der Oberseite wäre nun die (vollständige) Schließung der Kurslücke vom Dienstag möglich, ehe es um den Re-Break an der 25.000er-Barriere gehen würde. Im nächsten Aufwärtsschritt müsste dann die offene Kurslücke vom Montag geschlossen werden, womit die Notierungen auch über die 25.250er-Marke zurückkehren könnten. Oberhalb dieses Levels wäre schließlich ein Hochlauf an die 25.500er-Marke mit dem amtierenden Rekordhoch bei 25.508 denkbar.
Das Short-Szenario: In der Gegenrichtung sollte stattdessen auf das offene Gap geachtet werden, das gestern zur Eröffnung in den Chart gerissen wurde. Innerhalb der Kurslücke verlaufen mit dem Oktober-Top bei 24.771 und dem Juli-Hoch bei 24.639 gleich zwei wichtige Haltelinien, ehe das August-Top bei 24.536 erneut in den Fokus rücken würde. Fällt der DAX unter die Doppelunterstützung aus dem Juni-Hoch (24.479) und dem November-Top (24.441) zurück, müsste mit einem Test des neuen Januar-Tiefs und/oder des kurzfristigen GD50 (aktuell bei 24.237) gerechnet werden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5MG2 | 21.815,99 | 8,23 |
| Turbo OS | UQ553S | 22.816,39 | 12,29 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UQ79SU | 27.849,07 | 8,21 |
| Turbo OS | UJ2234 | 26.805,09 | 12,54 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 23.01.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Am Nachmittag schauen Anleger vor allem auf die neuesten Einkaufsmanager-Daten aus den USA.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








