Der Montag an der Börse

Der Fokus richtet sich auf die "Magnificent 7" | Es ist weiterhin Vorsicht geboten

Bildquelle: markteinblicke.de

Die US-Futures präsentierten sich am Montag ein wenig schwächer, nachdem die Wall Street nun die zweite Woche mit Verlusten beendet hatte. Da ein wenig Ruhe in die Grönland-Frage gekommen ist, gilt der Fokus nun der Berichtssaison mit den Ergebnisvorlagen einige „Magnificent 7“-Größen wie Apple, Microsoft oder Meta Platforms.

Heard in New York

Der S&P 500 hatte die Vorwoche mit einem Minus von 0,4 Prozent beendet, während am Freitag ein minimales Plus von 0,03 Prozent zu Buche stand. Neben der Berichtssaison werden Anleger auf die politischen Stimmung im Land nach den jüngsten Ereignissen im Bundesstaat Minnesota achten.

Konnichiwa Tokio!

Die asiatischen Börsen zeigten sich am Montagmorgen weitgehend schwächer. Der japanische Nikkei 225 verlor zuletzt 1,8 Prozent auf 52.885 Punkte. Hier sind Anleger ganz besonders gespannt, wie Japans Premierministerin gegen spekulative Marktaktivitäten vorgehen möchte.

So steht´s um den DAX

Der DAX startet wenig bewegt in die neue Woche. Die Analysten bei der Helaba verwiesen zudem auf dem Immerhin versöhnlichen Wochenschluss. So habe mit den Lösungsansätzen im Grönland-Streit eine Erholung eingesetzt.

„Am Freitag stand somit ein Test der 21-Tagelinie (24.872) an, ein nachhaltiger Sprung darüber kann aber noch nicht konstatiert werden. Das Indikatorenbild hat sich getrübt und Indikatoren wie Stochastic und MACD geben aktuell weiter nach. Das mahnt zur Vorsicht“, heißt es weiter.

So handeln Sie heute den DAX

Bei der UBS sah man für den  heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Stand 26.01.2026, 7:00 Uhr; Quelle: Prime Quants
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.

Das Long-Szenario: Um an die Erholung vom Donnerstag anknüpfen zu können, sollte der DAX im regulären Handel die Kurslücke vom vergangenen Dienstag vollständig schließen und anschließend Kurs auf die 25.000er-Barriere nehmen. Gelingt der Re-Break (idealerweise per Tagesschluss), müsste danach die offene Kurslücke vom vergangenen Montag geschlossen werden. Oberhalb von 25.250 Punkten würde dann die 25.500er-Marke mit dem amtierenden Rekordhoch vom 13. Januar bei 25.508 warten.

Das Short-Szenario: Auf der Unterseite müsste dagegen unverändert auf die obere Begrenzung des offenen Gaps vom Donnerstag mit dem Oktober-Top bei 24.771 geachtet werden. Kommt es zur Schließung dieser Kurslücke, dürfte dabei auch das Juli-Hoch bei 24.639 angesteuert werden. Unterhalb des August-Tops bei 24.536 sollte schließlich mit einem weiteren Test der Doppelunterstützung aus dem Juni-Hoch (24.479) und dem November-Top (24.441) gerechnet werden, ehe es um das neue Januar-Tief und/oder den kurzfristigen GD50 (aktuell bei 24.264) gehen würde.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UJ5DVN 21.960,06 8,50
Turbo OS UJ4A4Y 22.907,39 12,49
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UQ8DME 27.794,09 8,55
Turbo OS UQ3KHK 26.863,11 12,52

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 26.01.2026, 7:00 Uhr

Wichtige Tagestermine

Hierzulande schauen Anleger heute vor allem auf das neue ifo Geschäftsklima. Die DekaBank-Analysten gehen davon aus, dass sich die Unternehmensstimmung im Januar unterm Strich verbessert haben sollte.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Die Handelszeiten 2026 an der Frankfurter Börse