Die Wall Street zeigte sich am gestrigen Dienstag in guter Stimmung. Der S&P 500 legte den fünften Gewinntag in Folge hin und erreichte ein neues Rekordhoch. Zudem fehlt nicht mehr viel bis zur Marke von 7.000 Punkten. Versicherungswerte zogen dagegen den Dow nach unten, während sich die Tech-Werte als Outperformer präsentierten.
Heard in New York
Der S&P 500 schloss den Handel mit einem Plus von 0,4 Prozent auf 6.978 Punkte ab. Im NASDAQ Composite lag das Plus bei 0,9 Prozent auf 23.817 Zähler, während der Dow Jones Industrial Average 0,8 Prozent auf 49.003 Zähler verlor.
Das Barometer wurde vom Versicherer UnitedHealth nach unten gezogen. Die Aktie des Indexschwergewichts litt darunter, dass die Trump-Regierung die Medicare-Zahlungssätze für das nächste Jahr in etwa stabil halten will, was weit unter der von der Wall Street erwarteten Erhöhung liegt.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Mittwochmorgen uneinheitlich. Der japanische Nikkei 225 verbuchte zuletzt ein minimales Plus von 0,1 Prozent auf 53.358 Punkte. Unter Druck standen die Kurse in Indonesien. Der Indexanbieter MSCI könnte laut Medienberichten vor einer möglichen Herabstufung des Landes auf den Status „Frontier Market“ stehen.
So steht´s um den DAX
Der DAX kommt auch am Mittwoch kaum vom Fleck. Fraglich ist laut Einschätzung der Helaba-Analysten, ob mit der heutigen FOMC-Entscheidung und möglichen Äußerungen von Trump die Sorgen um die Unabhängigkeit der Zentralbank wieder zunehmen.
„In diesem Fall könnte die Stimmung an den Aktienmärkten wieder kippen. Unter technischen Aspekten wäre ein DAX-Anstieg über die Marke von 25.000 von Bedeutung. Weitere Hürden sind bei 25.070 und bei knapp 25.200 zu finden. Unterhalb der 21-Tagelinie (24.931) zeigt sich eine erste Unterstützung bei knapp 24.800“, heißt es in ihrer Analyse.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Können die Kurse zur Wochenmitte wieder nach oben drehen und den Bremsbereich rund um 25.000 hinter sich lassen, müsste zur Bestätigung des Re-Breaks auch die offene Kurslücke vom 19. Januar geschlossen werden. Gelingt ein Gap-Close bei 25.297 Zählern, hätte der DAX Platz für einen Anstieg an die 25.500er-Marke mit dem amtierenden Rekordhoch vom 13. Januar bei 25.508 Punkten. Darüber wäre der Weg vorerst frei von weiteren Widerständen.
Das Short-Szenario: Auf der Unterseite richten sich die Blicke dagegen unverändert auf das offene Gap vom Donnerstag (22.01.) und auf das Oktober-Top bei 24.771 Zählern. Wird die Kurslücke geschlossen, dürfte gleichzeitig auch das Juli-Hoch bei 24.639 angesteuert werden. Nur wenig tiefer sollte dann das August-Top bei 24.536 stützend wirken, ehe es um die doppelte Unterstützung aus dem Juni-Hoch bei 24.479 und dem November-Top bei 24.441 gehen könnte. Die nächsten Haltelinien wären anschließend am bisherigen Januar-Tief bei 24.350 und am kurzfristigen GD50 (aktuell bei 24.299) zu finden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5TDB | 21.929,44 | 8,50 |
| Turbo OS | UQ6M3Q | 22.880,58 | 12,50 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UM107J | 27.757,21 | 8,59 |
| Turbo OS | UQ7EBG | 26.833,95 | 12,50 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 28.01.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Während Anleger hierzulande auf das GfK Konsumklima blicken, steht am Abend der Fed-Zinsentscheid im Fokus.
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