Der S&P 500 konnte einen wichtigen Meilenstein erreichen, insgesamt zeigten sich die US-Börsen am gestrigen Mittwoch im Angesichts der Fed und einer Flut von Quartalsergebnissen uneinheitlich und wenig bewegt.
Heard in New York
Der S&P 500 knackte im Tagesverlauf die 7.000er-Marke, schloss aber nahezu unverändert bei 6.978 Punkten. Im NASDAQ Composite lag das Plus bei 0,2 Prozent auf 23.857 Punkte, während auch der Dow Jones mit 49.015 nahezu auf Vortagesniveau schloss.
Die Fed-Entscheidung hatte wie erwartet keine großen Auswirkungen auf die Kurse. Die US-Währungshüter sprachen in ihrer Erklärung davon, dass „die Wirtschaftstätigkeit in einem soliden Tempo gewachsen ist“ und dass die Arbeitslosenquote „Anzeichen einer Stabilisierung zeigt“.
Trotzdem erwarten Marktteilnehmer bei einem Blick auf das CME FedWatchTool zwei Leitzinssenkungen im Laufe dieses Jahres. Nachbörslich standen einige Big-Tech-Ergebnisse im Fokus.
Die Facebook-Muttergesellschaft überzeugte trotz ausufernder Investitionsausgaben mit dem Ausblick, während Microsoft mit den Azure-Wachstumsaussichten nicht punkten konnte. Die Tesla-Zahlen kamen gut an.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Donnerstagmorgen uneinheitlich. Der japanische Nikkei 225 notierte zuletzt nahezu unverändert bei 53.375 Punkten. Mit Blick auf die Einzelwerte stand in der Region vor allem Samsung Electronics im Fokus.
Das Unternehmen meldete einen mehr als dreifachen Anstieg des Gewinns im vierten Quartal. Dabei profitierte man von einer Verknappung von Speicherchips und der starken Nachfrage nach Servern für Künstliche Intelligenz.
Die große Story war aber erneut Gold. Nach der Fed-Leitzinsentscheidung ging es für das gelbe Edelmetall über die Marke von 5.500 US-Dollar je Feinunze.
So steht´s um den DAX
Der DAX zeigt sich auch am Donnerstag wenig bewegt. Eine Richtungsentscheidung daher in charttechnischer Hinsicht aus. Oberhalb von 25.000 finden sich laut Aussagen der Helaba-Analysten Hürden bei 25.070 und bei knapp 25.200.
„Unterhalb der 21-Tagelinie, die heute bei 24.955 verläuft, lassen sich Unterstützungen am ehemaligen Hoch (24.771) und beim jüngsten Impulstief 24.350 lokalisieren“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Gelingt indes eine Rückkehr über die 25.000er-Schwelle und wird danach auch die offene Kurslücke vom 19. Januar bei 25.297 geschlossen, wäre ein Anstieg an die 25.500er-Marke mit dem amtierenden Rekordhoch bei 25.508 Punkten möglich. Oberhalb der aktuellen Bestmarke vom 13. Januar ließen sich dann vorerst keine weiteren Widerstände antragen.
Das Short-Szenario: Gibt der DAX weiter ab, könnte es zu einem neuerlichen Test des Oktober-Tops bei 24.771 und/oder des gestrigen Tagestiefs kommen. Geht der schief und wird im Anschluss auch die Kurslücke vom vergangenen Donnerstag vollständig geschlossen, müsste dabei zusätzlich auf das Juli-Hoch bei 24.639 geachtet werden. Darunter würde sich das August-Top bei 24.536 als Haltestelle anbieten, bevor die doppelte Unterstützung aus dem Juni-Hoch bei 24.479 und dem November-Top bei 24.441 in den Fokus rücken dürfte. Im Anschluss könnte das bisherige Januar-Tief bei 24.350 mit der kurzfristigen 50-Tage-Linie (aktuell bei 24.308) angesteuert werden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5TDB | 21.932,75 | 8,49 |
| Turbo OS | UQ6M3Q | 22.887,49 | 12,55 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UM107J | 27.756,00 | 8,57 |
| Turbo OS | UQ7EBG | 26.831,61 | 12,55 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 29.01.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Heute Nachmittag schauen Anleger unter anderem auf die wöchentlichen US-Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








