Bildquelle: Pressefoto K+S AG

Wenn es draußen stürmt und schneit und sich die Menschen allerorts Blasen an den Händen vom vielen Schneeschaufeln holen, könnten die Manager bei K+S (früher mal Kali + Salz) versucht sein, sich die Hände zu reiben. Schlechtes Wetter, insbesondere Matsch und Schnee, ist gewissermaßen gut für K+S. Dann brettern die Flotten von Streufahrzeugen über die Bundesautobahnen und pökeln den Asphalt, was der Belag aushält.

Dagegen bekam der Hitzesommer K+S gar nicht gut. Da die Werra austrocknete, musste die zeitweise die Produktion sogar gestoppt werden. Die Folge war eine Gewinnwarnung – und entsprechend schwächere Kurse.

Nun erwartet K+S an den drei Standorten des Werkes Werra im ersten Quartal 2019 keine abwasserbedingten Unterbrechungen mehr. Die Niederschläge der vergangenen Wochen hätten die Wasserführung der Werra erneut deutlich steigen lassen. Die Produktion sei wie geplant bereits ab 27. Dezember vergangenen Jahres wieder voll angefahren worden. Für die Aktionäre sind das grundsätzlich gute Nachrichten; ob dies auch für die Umwelt gilt, sei einmal dahingestellt …

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto K+S AG

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