Bildquelle: Pressefoto © Continental

In 2018 schrumpfte der chinesische Automarkt erstmals seit 20 Jahren. Nicht nur, weil der Handelsstreit zwischen den USA und China tobt. Darüber hinaus muss die Autobranche mit vielen weiteren Herausforderungen fertig werden. Entsprechend schlecht ist die Stimmung auch bei Zulieferern wie Continental (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004).

Im Vorjahr fiel der Reifenhersteller und Automobilzulieferer gleich mit zwei Gewinnwarnungen auf. Nun fiel der Blick in das laufende Geschäftsjahr 2019 ebenfalls nicht gerade optimistisch aus. Die Konzernumsätze werden von Managementseite zwischen rund 45 und 47 Mrd. Euro gesehen, während im Fall der bereinigten EBIT-Marge ein Wert von rund 8 bis 9 Prozent in Aussicht gestellt wird.

Im Vorjahr lagen die Erlöse bei etwa 44,4 Mrd. Euro, während die bereinigte EBIT-Marge rund 9,2 Prozent betrug. 2017 konnte Continental noch mit einer Marge von 10,8 Prozent aufwarten. Am Montag startete die Continental-Aktie nach Bekanntgabe der Zahlen sehr schwach, fing sich jedoch recht schnell wieder. Offenbar sind Anleger der Ansicht, dass die vorgelegten Eckdaten für 2018 und die Aussichten für 2019 hätten auch schlimmer ausfallen können. Zudem heißt dies nicht, dass man in Zukunft in der Autobranche kein gutes Geld verdienen könnte.

FAZIT. Auch Continental ist mit von der Partei, wenn es darum geht, neue Technologien wie das autonome Fahren zu entwickeln. Zudem hat das DAX-Unternehmen die jüngsten Turbulenzen genutzt, um einige wichtige Sparmaßnahmen und einen Konzernumbau in die Wege zu leiten.

Wer optimistisch ist und auf steigende Kurse der Continental-Aktie setzt und sogar überproportional von einem Kursanstieg profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: VT9TCE / ISIN: DE000VT9TCE0) an. Skeptiker haben Gelegenheit mit entsprechenden Hebelprodukten (WKN: VA9CK2 / ISIN: DE000VA9CK22) auf auf fallende Kurse der Continental-Aktie zu setzen.

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