Die neue Woche dürfte angesichts der Rekorde in Japan und New York freundlich beginnen. Der Fokus richtet sich wieder einmal auf Daten. Aus den USA stehen hier die verspäteten Arbeitsmarktdaten sowie Inflationsdaten auf der Agenda. In Deutschland nimmt die Berichtssaison fahrt auf.
Heard in New York
Die US-Börsen konnten am Freitag die negative Stimmung mehr als Wett machen. Der Dow Jones kletterte erstmals über die 50.000er-Marke und schloss 2,5 Prozent fester bei 50.116 Zählern. Auch der S&P500 gewann 2 Prozent hinzu und schloss bei 6.932 Punkten. Die Nasdaq gewann 2,2 Prozent und schloss bei 23.031 Punkten. Die Erholung ging mit einem Bounce der großen Verlierer der letzten Tage einher. Bitcoin und Software-Titel erholten sich ebenfalls.
Konnichiwa Tokio!
Die Aktien im japanischen Nikkei 225 stiegen am Montag auf ein Rekordhoch, nachdem Premierministerin Sanae Takaichi einen fulminanten Wahlsieg errungen hatte. Die regierende Liberaldemokratische Partei errang eine Zweidrittelmehrheit. In der Folge stieg der japanische Leitindex um 5,6 Prozent auf 57.337 Punkte, während der Topix um über 3 Prozent zulegte und ebenfalls ein Rekordhoch erreichte.
So steht´s um den DAX
Nach der schwachen Vorwoche richtet sich der Blick im DAX erneut auf die Zurückeroberung der 25.000er-Marke. Die Analysten von Helaba sehen aber Risiken: „Angesichts der quantitativen Indikatoren scheinen die Risiken auf der Unterseite aber noch immer zu dominieren.“ Weitere charttechnische Unterstützungen sehen sie bei der 100-Tage-Linie (24.210) bzw. der 200-Tage-Linie (24.031) sowie bei 23.924 Punkten. Der DAX startet aber dennoch erst einmal mit Zugewinnen in den Handel.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.
Das Long-Szenario: Können die Notierungen an die positiven Tendenzen vom Freitag anknüpfen, sollte es im nächsten Schritt auch über das Oktober-Top bei 24.771 gehen. Gelingt die Rückkehr über diese Hürde (wichtig: hier gilt der Tagesschluss), hätten die Kurse Platz für einen Sprint an die 25.000er-Barriere. Oberhalb der runden Tausendermarke würde das offene Gap vom 19. Januar in den Fokus rücken, ehe sich die Blicke wieder auf die 25.500er-Marke und das amtierende Allzeithoch richten könnten. Brechen die Kurse anschließend auf neue historische Höchststände aus, wäre ein Anstieg bis zur 26.000-Punkte-Marke möglich.
Das Short-Szenario: In der Gegenrichtung haben sich das Juli-Top bei 24.639 und das August-Hoch bei 24.536 erneut bei den Unterstützungen einsortiert. Fällt der DAX unter 24.500 Punkte zurück, müsste auf den Haltebereich aus der 50-Tage-Linie (aktuell bei 24.469) mit dem Juni-Top und dem November-Hoch (24.479/24.441) geachtet werden. Darunter sollte das Tief vom 21. Januar bei 24.350 stützend wirken, ehe ein Rücksetzer an das Vorwochentief mit dem bisherigen 2026er-Tief und der 100-Tage-Linie (24.210) einkalkuliert werden sollte.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5MG2 | 21.873,41 | 8,51 |
| Turbo OS | UQ6C2Y | 22.798,99 | 12,46 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UM5TB9 | 27.687,84 | 8,48 |
| Turbo OS | UJ5YP2 | 26.758,37 | 12,41 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 09.02.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Der Start in die neue Woche verläuft ruhig. Es stehen keine wichtigen Veröffentlichungen auf der Agenda.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








