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Nach einem schwachen Handelsauftakt konnte der DAX seine Verluste im weiteren Verlauf des heutigen Montaghandels teilweise wettmachen. Allerdings blieb der große Jubel am Markt aus. Schließlich könnte die morgige Brexit-Abstimmung im britischen Parlament für sehr viel Unruhe sorgen. 

Das war heute los. Zu Wochenbeginn waren es jedoch zunächst enttäuschende Konjunkturdaten aus China, die Anlegern gar nicht schmeckten. Der DAX verlor in der Spitze knapp 1 Prozent an Wert. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt wurden im Dezember sowohl bei den Importen als auch bei den Exporten Rückgänge verzeichnet. So etwas schürt die Ängste vor einer weltweiten Konjunkturabkühlung und den Folgen des chinesisch-amerikanischen Handelsstreits weiter. Allerdings könnte es morgen noch turbulenter zugehen, wenn der Brexit-Plan von Premierministerin Theresa May wie erwartet im britischen Parlament scheitern und sich die Wahrscheinlichkeit eines ungeregelten Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU erhöhen sollte.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte sich die Continental-Aktie (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004) an die Spitze setzen. Der Reifenhersteller und Automobilzulieferer hatte vorläufige Eckdaten für das Schlussquartal und Gesamtjahr 2018 präsentiert. Außerdem stand die Prognose für 2019 im Fokus. Aufgrund der vielen Herausforderungen, mit denen die Autobranche fertig werden muss, rechnet Continental in 2019 mit einem weiteren Rückgang der Profitabilität. Die bereinigte EBIT-Marge wird bei rund 8 bis 9 Prozent gesehen, nach 9,2 Prozent im vergangenen Jahr und sogar 10,8 Prozent in 2017. Der Continental-Aktie bescherte dies zunächst Kursverluste, in der Folge kämpfte sich das Papier jedoch in die Gewinnzone und legte in der Spitze mehr als 2 Prozent an Wert zu.

Deutlich schlechter verlief dagegen der Handelstag für Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060). Die Aktie des Zahlungsabwicklers aus Aschheim bei München verlor zeitweise etwas mehr als 3 Prozent an Wert. Die Wirecard-Aktie hatte ihre Erholung bereits zum Ende der vergangenen Woche unterbrochen. Die Kursschwäche setzte sich heute fort.

Das steht morgen an. Am morgigen Dienstag wird im britischen Parlament über den Brexit-Deal von Premierministerin Theresa May abgestimmt. Im Vorfeld sieht es nicht so aus, als könnte sie die nötige Mehrheit beschaffen, so dass es nach der Abstimmung erst so richtig turbulent zugehen dürfte. Hierzulande sollte zudem die Schnellschätzung des Statistischen Bundesamtes für das deutsche BIP in 2018 im Fokus stehen. Am Nachmittag erreichen uns aus den USA zudem der Empire State Produktionsindikator (Januar) und die Erzeugerpreise (Dezember).

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