Am gestrigen Donnerstag waren an den US-Börsen deutliche Kursverluste zu beobachten. Angeführt wurde der Ausverkauf erneut von den Technologiewerten.
Heard in New York
Der NASDAQ Composite verlor 2,0 Prozent auf 22.597 Punkte, während der S&P 500 um 1,6 Prozent auf 6.832 Zähler zurücksetze. Im Dow Jones Industrial Average lag das Minus bei 1,3 Prozent auf 49.452 Zähler.
Investoren sorgen sich weiterhin um ein Platzen der KI-Blase, in einer Zeit, in der Tech-Konzerne Rekord-Investitionen in die Künstliche Intelligenz ankündigen. Gleichzeitig stehen ganz besonders Softwaretitel unter Druck, da viele ihrer Geschäftsmodelle von der KI bedroht sein könnten. So kam es, dass gestern sämtliche der „Magnificent Seven“-Technologieriesen im Minus geschlossen hatten.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Freitagmorgen schwächer und folgten damit einer schwächeren Wall Street. Der japanische Nikkei 225 verlor zuletzt 1,2 Prozent auf 56.941 Punkte.
So steht´s um den DAX
Nach einem zwischenzeitlichen Sprung über die Marke von 25.000 Punkte, musste der DAX gestern seine Gewinne wieder abgeben. Am heutigen Freitag stabilisieren sich die Kurse zunächst unterhalb dieser psychologisch wichtigen Marke. Unter technischen Aspekten bleibt die 25.000er Marke laut Aussagen der Helaba-Analysten ebenfalls umkämpft.
„Erst ein nachhaltiger Anstieg darüber würde Raum bis zur Bestmarke eröffnen, die Mitte Januar bei 25.507,79 markiert wurde. Als Unterstützung fungiert die 21-Tagelinie, die bei 24.820 verläuft und bereits in Augenschein genommen wurde. Die 55-Tagelinie verläuft bei 24.476“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Damit der DAX den gestrigen Fehlausbruch an der 25.000er-Schwelle wettmachen kann, sollte es zunächst per Tagesschluss über die runde Tausendermarke gehen. Zur Bestätigung müsste danach allerdings auch das offene Gap vom 19. Januar vollständig geschlossen werden, womit gleichzeitig das gestrige Tageshoch überboten wäre. Oberhalb von 25.297 würde anschließend die 25.500er-Marke mit dem amtierenden Allzeithoch bei 25.508 warten, bevor weitere Kursanstiege in Richtung 25.600 in Betracht gezogen werden könnten.
Das Short-Szenario: Auf der Unterseite ist der erste Halt dagegen weiterhin am Oktober-Top bei 24.771 zu finden. Darunter würde die Auffangzone aus dem Juli-Top bei 24.639 und dem kurzfristigen GD50 (aktuell bei 24.579) mit dem August-Hoch bei 24.536 in den Fokus rücken. Findet der DAX auch an der Doppelunterstützung aus dem Juni- und dem November-Hoch (24.479/24.441) keinen Halt, sollte auf das Tief vom 21. Januar (24.350) geachtet werden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5E86 | 21.989,65 | 8,52 |
| Turbo OS | UQ579Y | 22.945,69 | 12,63 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UQ733G | 27.849,79 | 8,41 |
| Turbo OS | UQ3Y01 | 26.891,77 | 12,42 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 13.02.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Heute Nachmittag schauen Anleger vor allem auf die neuesten Inflationsdaten aus den USA. Die jüngsten Arbeitsmarktstatistiken haben Fed-Leitzinssenkungen etwas unwahrscheinlicher gemacht. Entsprechend gespannt blicken Marktteilnehmer auf die Januar-Verbraucherpreise in den Vereinigten Staaten.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








