Bildquelle: Pressefoto Deutsche Post AG

Die Aktie der Deutschen Post (WKN: 555200 / ISIN: DE0005552004) profitierte von der Ankündigung, dass das Porto für einen klassischen Brief steigen wird. Die Erwartungen und auch die Wünsche der Marktteilnehmer sowie der Postler waren eine Erhöhung von 0,70 auf 0,80 Euro.

Doch: Die Bundesnetzagentur räumte der Post nur einen Spielraum für Preiserhöhungen bei Briefen von 4,8 Prozent. Dies würde dann also einem Maximalpreis von 0,734 Euro entsprechen. Anders ausgedrückt: Aus einer Erhöhung um zehn Cent wird wohl nur ein Anstieg um drei Cent. Und was macht die Deutsche Post-Aktie? Die Kehrtwende und rutscht ab, um sich anschließend wieder leicht zu erholen.

Das Auf und Ab ist auch aus Aussagen aus der Postzentrale zurückzuführen, denn von dort wurde mitgeteilt, dass nun weitere Kostensenkungsmaßnahmen getroffen werden müssen, da das Porto-Plus deutlich kleiner ausfallen muss.

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto Deutsche Post AG

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