Bildquelle: Pressefoto Microsoft

Nach dem Kurssturz der Apple-Aktie (WKN: 865985 / ISIN: US0378331005) ist der Weg für andere Unternehmen frei geworden, sich den Titel des wertvollsten börsennotierten Konzerns der Welt zu schnappen. Aktuell streiten sich vor allem Microsoft (WKN: 870747 / ISIN: US5949181045) und Amazon (WKN: 906866 / ISIN: US0231351067) um die Pole Position. Umso mehr dürfte man sich bei Microsoft gefreut haben, dass man ausgerechnet Amazon einen wichtigen Auftrag des US-Verteidigungsministeriums im Gesamtvolumen von 1,76 Mrd. US-Dollar über eine Laufzeit von fünf Jahren abjagen konnte.

Der Umstand, dass US-Präsident Donald Trump kein Freund von Amazon-Chef Jeff Bezos ist dürfte geholfen haben, genauso wie ein attraktiver Preis. Allerdings bekam Microsoft den Zuschlag auch, weil der Konzern zur Spitzenklasse gehört, wenn es um nicht nur für die US-Regierung wichtige Themen wie künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen geht. Dabei hatte es Microsoft in einer sich schnell wandelnden Technologiewelt in den vergangenen Jahren nicht einfach.

Der Nokia-Flop musste schnell verdaut werden. Zudem musste sich der Konzern auf das Softwareangebot aus dem Internet einstellen. Der seit dem 4. Februar 2014 amtierende Konzernchef Satya Nadella hat Microsoft voll auf den Bereich Cloud Computing getrimmt. Entsprechend braucht sich die Azure-Plattform längst nicht mehr vor Amazons Cloud-Angebot (Amazon Web Services, AWS) zu verstecken. Das übernommene Karriere-Netzwerk LinkedIn trug zuletzt ebenfalls zum Unternehmenswachstum bei.

Auch deshalb rechnen Analysten damit, dass Microsoft zum Jahresende 2018 erneut ein starkes Quartal verzeichnen konnte. Für das zweite Quartal des Microsoft Geschäftsjahres 2018/19 (Ende Dezember) rechnen Analysten mit einem satten Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr um 12,4 Prozent auf 32,5 Mrd. US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie wird von Analystenseite bei 1,09 US-Dollar gesehen, nach 0,96 US-Dollar im Vorjahr.

Bereits im Auftaktquartal konnte Microsoft Marktteilnehmer verblüffen. Zum Beispiel mit einem Anstieg des Nettogewinns um 34 Prozent auf 8,8 Mrd. US-Dollar. Darüber hinaus zahlt Microsoft seinen Anteilseignern Dividenden und kauft ganz gerne eigene Aktien zurück, was man von anderen Technologiewerten nicht immer behaupten kann.

Wer bullish eingestellt ist, sich jedoch nicht gleich die Microsoft-Aktie ins Depot holen möchte, kann auf entsprechende Long-Produkte wie das Faktorzertifikat 5x Long auf Microsoft von Morgan Stanley (WKN: MF46T2 / ISIN: DE000MF46T20) zurückgreifen.

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Bildquelle: Pressefoto Microsoft

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