Bildquelle: Pressefoto Lufthansa

Die erfolgreiche Eingliederung von Air Berlin sowie zuletzt gesunkene Ölpreise verhelfen dem deutschen Luftfahrtgiganten weiter zur globalen Stärke. Vor allem eine Zunahme der Passagierzahlen als auch die Aussicht auf geringere Kerosinkosten erfreuen die Anleger.

Lufthansa weiterhin größte Fluggesellschaft Europas

Die erfolgreiche Eingliederung von Teilen der im August 2017 insolvent gegangenen Fluggesellschaft Air Berlin, verhalf der Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) zu einem erfolgreichen Ergebnis in 2018. Die Sitzplatzauslastung aller Airlines des Konzerns verbesserte sich im vollem Umfang um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf einen neuen Rekordwert von 81,4 Prozent. Insgesamt flogen im letzten Jahr 142,3 Millionen Passagiere in Flugzeugen des Lufthansa-Konzerns, zu dem Töchter wie Eurowings, Germanwings und Swiss miteinbezogen werden. Im Gegensatz zum Vorjahr ergab dies ein Anstieg um 10 Prozent.

Beim Konkurrenten Ryanair kam es im letzten Jahr zu einem eher schwachen Ergebnis. Eine europaweite Streikwelle führte zu zahlreichen Flugausfällen und einem schwachen Passagierwachstum. Insgesamt flogen 2018 rund 139 Millionen Menschen mit Flugzeugen von Ryanair. Der Konzern positionierte sich damit im letzten Jahr deutlich hinter Lufthansa.

Euphorie dank billigerem Kerosin

Am gestrigen Tage erfreuten sich die Anleger positiver Nachrichten und verhalfen der Aktie im Tagesverlauf über die 20 Euro Marke. Grund für die Euphorie der Marktteilnehmer waren positive Aussichten auf einen geringeren Anstieg der Treibstoffkosten. Aufgrund der zuletzt abgenommenen Ölpreise kalkuliert der deutsche Luftfahrt Konzern in diesem Jahr mit Kerosinkosten von 6,3 Mrd. Euro, im Gegensatz zu den bisher angenommenen 7 Mrd. Euro.

Darüber hinaus weisen Analysten auf die sich stetig bessernden Margen der Eurowings-Tochter als auch auf die voraussichtlich sinkenden Integrationskosten der Air Berlin Übernahme hin…

Weiter geht es auf dem Vontobel-Blog.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Pressefoto Lufthansa

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[…] alle geplanten Firmenreisen sein müssen. Gleichzeitig drückt eine schwächere Konjunktur den Ölpreis, was die Kosten bei den Airlines ebenfalls drückt. Damit dürften die Folge einer schwächeren […]