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Trotz des Scheiterns des Brexit-Plans von Premierministerin Theresa May im britischen Parlament und der höheren Wahrscheinlichkeit für einen ungeregelten Brexit, zeigte sich der DAX am heutigen Mittwoch nur wenig bewegt. Die jüngsten Börsenturbulenzen haben Investoren offenbar abgehärtet.

Das war heute los. Die Ablehnung des Brexit-Deals durch das britische Parlament war keine große Überraschung. Verwundert hatte lediglich die Deutlichkeit des „neins“. Investoren konnten sich in den vergangenen Monaten darauf einstellen, dass das Chaos rund um den Austritt Großbritanniens aus der EU noch eine Weile weitergehen würde, so dass am heutigen Mittwoch Ruhe herrschte. Der DAX schaffte es sogar, zeitweise leichte Kurszuwächse zu verbuchen. Dies liegt aber auch daran, dass nun diejenigen Morgenluft wittern, die sich einen Verbleib der Briten in der EU oder zumindest ein neues Referendum wünschen.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX überzeugte heute unter anderem die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125). Das Papier konnte in der Spitze einen Wertzuwachs von rund 4 Prozent verbuchen. Derzeit beschäftigen sich Anleger rund um die Kranich-Airline mit Themen wie den Ölpreisen, der Konsolidierung unter den europäischen Fluggesellschaften und dem erwarteten Wachstum in der zivilen Luftfahrt. Heute halfen insbesondere gute Quartalsergebnisse bei der US-Fluggesellschaft United Continental (WKN: A1C6TV / ISIN: US9100471096).

Deutlich schlechter schnitt dagegen thyssenkrupp (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001) ab. Die Aktie des Stahl- und Technologiekonzerns landete mit einem zwischenzeitlichen Kursminus von fast 3 Prozent am DAX-Ende. Auf Konzernseite hofft man unter anderem bei der geplanten Fusion des eigenen Stahlgeschäfts mit dem europäischen Stahlgeschäft von Tata Steel Fortschritte machen zu können.

Das steht morgen an. Hierzulande dürften Anleger unter anderem auf die Dezember-Inflationsdaten für die Eurozone schauen. Aus den USA erreichen uns am Nachmittag wie jeden Donnerstag die wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe. Außerdem steht in den USA der Immobilienmarkt im Fokus, genauso wie der Philly-Fed-Index für den Monat Januar. Außerdem werden einige Quartalsberichte veröffentlicht. Beispielsweise werden der Kreditkartenanbieter American Express (WKN: 850226 / ISIN: US0258161092) und Netflix (WKN: 552484 / ISIN: US64110L1061) ihre neuesten Zahlen bekannt geben. Der Video-On-Demand-Anbieter ist derzeit zudem wegen höherer Preise für seine Angebote in den USA im Gespräch.

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