Die US-Börsen zeigten sich zur Wochenmitte erholt. Die Erleichterung war vor allem bei Tech-Werten zu spüren, während die Fed Minutes keine große Aufregung zur Folge hatten.
Heard in New York
Der NASDAQ Composite hatte den gestrigen Mittwochhandel mit einem Plus von 0,8 Prozent auf 22.753 Punkte beendet. Der S&P 500 legte um 0,6 Prozent auf 6.881 Zähler zu, während der Dow Jones um 0,3 Prozent auf 49.663 Punkte kletterte. Während unter den US-Währungshütern weitgehend Einigkeit darüber herrschte, die Zinsen Ende Januar unverändert zu lassen, herrscht mit Blick in die Zukunft etwas mehr Uneinigkeit.
Konnichiwa Tokio!
Die US-Tech-Erholung hatte am heutigen Donnerstagmorgen dem südkoreanischen KOSPI zu einem neuen Allzeithoch verholfen. Im Fokus standen die Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix.
Auch die anderen asiatischen Märkte zeigten sich weitgehend stärker, während in Hongkong und Festlandchina feiertagsbedingt nicht gehandelt wurde. Im japanischen Nikkei 225 lag das Plus zuletzt bei 0,6 Prozent auf 57.467 Punkte.
So steht´s um den DAX
Am Donnerstag zeigt sich der DAX minimal schwächer, nachdem die jüngste Erholung das wichtigste deutsche Börsenbarometer zurück über die Marke von 25.000 Punkten geführt hatte. Laut Aussagen der Helaba-Analysten ist aber Raum eröffnet worden bis zur Bestmarke bei 25.507 Punkten.
„MACD und Stochastic steigen oberhalb der Signallinien an und der DMI steht auf Kauf. Dieser wird aber noch von einem niedrigen ADX begleitet, sodass vor zu viel Optimismus gewarnt werden muss“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Auf der Oberseite richten sich die Blicke zunächst auf das neue Februar-Hoch bei 25.315 Punkten. Gelingt der Sprung über dieses Level, würde die 25.500er-Marke mit dem amtierenden Allzeithoch bei 25.508 in den Fokus rücken. Kann der DAX auf neue historische Höchststände ausbrechen, wäre der Weg vorerst frei von weiteren charttechnischen Hindernissen. Zur Orientierung könnten jedoch die nächsten runden Hundertermarken herangezogen werden.
Das Short-Szenario: Unterhalb des Vorwochenhochs müsste dagegen erneut auf die 25.000er-Schwelle geachtet werden, die nach der gestrigen Sitzung wieder in eine Unterstützung umgewandelt wurde. Eine Etage tiefer könnte das Oktober-Top bei 24.771 angesteuert werden, bevor es um die 50-Tage-Linie (aktuell bei 24.682) und das Juli-Top (24.639) gehen würde. Etwas tiefer sollte das August-Hoch bei 24.536 stützend wirken, ehe ein Test der Doppelunterstützung aus dem Juni- und dem November-Hoch (24.479/24.441) einkalkuliert werden sollte.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ4FH2 | 22.281,49 | 8,55 |
| Turbo OS | UQ4SDH | 23.227,57 | 12,54 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UP2Y29 | 28.219,36 | 8,43 |
| Turbo OS | UQ60UV | 27.230,12 | 12,57 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 19.02.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Neben den wöchentlichen US-Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe schauen Anleger heute auch auf den Philly-Fed-Index.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








