Der Freitag an der Börse

US-Inflation, Fed & mögliche Leitzinssenkungen erneut im Fokus | DAX zeigt sich stabil

Bildquelle: markteinblicke.de

Neben den verstärkten Spannungen im Nahen Osten hatte gestern Walmart die US-Märkte belastet. Die Kursverluste hielten sich aber in Grenzen.

Heard in New York

Der Dow Jones Industrial Average beendete den gestrigen Donnerstaghandel mit einem Minus von 0,5 Prozent auf 49.395 Punkte, während der S&P 500 um 0,3 Prozent auf 6.861 Zähler zurücksetzte. Im NASDAQ Composite lag das Minus bei 0,3 Prozent auf 22.682 Zähler.

Nervosität herrscht am Markt nun auch angesichts der verstärkten Spannungen im Nahen Osten. US-Präsident Trump hatte erklärt, er werde innerhalb der nächsten zehn Tage entscheiden, ob er Militärschläge gegen den Iran anordnen werde. Entsprechend herrscht auch an den Ölmärkten Bewegung.

Konnichiwa Tokio!

Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Freitagmorgen uneinheitlich. Während der KOSPI in Südkorea den zweiten Tag in Folge neue Rekordstände erreichen konnte, verlor der japanische Nikkei 225 zuletzt 1,12 Prozent auf 56.825 Punkte. Hier standen Inflationsdaten im Fokus. Dabei ist die Teuerungsrate in Japan fiel im Januar zum ersten Mal seit 45 Monaten unter das Ziel der Bank of Japan von 2 Prozent gefallen.

So steht´s um den DAX

Der DAX zeigt sich am Freitag wenig bewegt. Laut Aussagen der Helaba-Analysten sei aber noch nicht sicher, ob die hart umkämpfte Marke von 25.000 Punkten nachhaltig überwunden worden ist, zumal auch technische Indikatoren vor zu viel Optimismus warnen würden.

So handeln Sie heute den DAX

Bei der UBS sah man für den  heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Stand 20.02.2026, 7:00 Uhr; Quelle: Prime Quants
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.

Das Short-Szenario: Fallen die Blue Chips vor dem Wochenende per Tagesschluss unter die 25.000er-Marke zurück, könnte das Oktober-Top bei 24.771 noch einmal angesteuert werden. Nur wenig tiefer sollten die 50-Tage-Linie (aktuell bei 24.705) und das Juli-Top (24.639) stützend wirken, bevor das August-Hoch bei 24.536 in den Fokus rücken würde. Bietet die Doppelunterstützung aus dem Juni- und dem November-Hoch (24.479/24.441) ebenfalls keinen Halt, dürften die mittelfristige 100-Tage-Linie (24.336) und das bisherige 2026er-Tief (24.266) auf den Prüfstand gestellt werden.

Das Long-Szenario: Federt der DAX nach der gestern erfolgten Schließung der Kurslücke vom Mittwoch dagegen nach oben ab, müsste es direkt wieder in Richtung des neuen Februar-Hochs bei 25.315 gehen. Darüber könnte sich ein Sprint an die 25.500er-Marke mit dem amtierenden Allzeithoch bei 25.508 entwickeln. Oberhalb der aktuellen Bestmarke vom 13. Januar wäre der Weg dann vorerst frei von weiteren charttechnischen Hindernissen.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UJ5P7N 22.086,93 8,50
Turbo OS UQ4ZP4 23.003,31 12,31
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UP23S7 27.955,53 8,51
Turbo OS UQ61F5 27.016,97 12,48

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 20.02.2026, 7:00 Uhr

Wichtige Tagestermine

Heute Nachmittag werden Anleger vor allem auf die neuesten US-PCE-Daten schauen. Damit geraten die Themen Inflation, Fed und mögliche Leitzinssenkungen erneut in den Fokus. Außerdem steht heute eine Entscheidung des US-Supreme-Court in Sachen Legalität der Zölle der US-Regierung an.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Die Handelszeiten 2026 an der Frankfurter Börse