Trotz einer überraschend hohen PCE-Inflation und der Turbulenzen rund um die Entscheidung des U.S. Supreme Court große Teile der Zölle der US-Regierung für illegal zu erklären verbuchten die wichtigsten Indizes an der Nasdaq und New York Stock Exchange eine positiven Wochenendspurt. Die Montags-Futures implizieren jedoch einen schwachen Auftakt.
Heard in New York
Anleger fragen sich nun, wie es nun weitergeht, wenn große Unsicherheit hinsichtlich der wichtigsten wirtschaftspolitischen Priorität der Trump-Regierung herrscht. Am Samstag hatte US-Präsident Donald Trump als Reaktion auf das Urteil des Obersten Gerichtshofs erklärt, er werde den Basis-Zollsatz für Importe mit sofortiger Wirkung von 10 auf 15 Prozent anheben. Für weitere Verunsicherung sorgt auch zu Beginn dieser Woche die Lage im Nahen Osten.
Konnichiwa Tokio!
Während die Börsen in China und Japan feiertagsbedingt geschlossen blieben, konnte der südkoreanische KOSPI trotz neuer Zolldrohungen aus Washington erneut auf Rekordstände klettern.
So steht´s um den DAX
Statt Richtung Allzeithoch zu klettern, gönnt sich der DAX am Montag zunächst eine Auszeit. Die Analysten bei der Helaba verweisen jedoch darauf, dass sich das Indikatorenbild etwas aufgehellt habe.
„Unterhalb der 25.000er Marke entstünde Raum bis zur 21-Tagelinie bei 24.848, die 55-Tagelinie gibt bei 24.644 weiteren Halt“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Kann der DAX zum Start in die letzte Februarwoche weiter zulegen, müsste zuerst das Hoch vom vergangenen Mittwoch bei 25.315 überwunden werden. Oberhalb des neuen Februar-Tops bei 25.331 hätten die Kurse dann wieder Platz für einen Anstieg an die 25.500er-Marke mit dem amtierenden Allzeithoch bei 25.508 Punkten. Gelingt der Ausbruch auf neue historische Höchststände, wäre der Weg vorerst frei von weiteren charttechnischen Hürden.
Das Short-Szenario: Auf der Unterseite ist die erste Haltelinie dagegen weiterhin an der 25.000er-Marke zu finden. Verlieren die Notierungen diesen Halt, müsste auf das Oktober-Top bei 24.771 und auf die kurzfristige 50-Tage-Linie (24.730) geachtet werden. Unterhalb des Juli-Tops (24.639) würde sich das August-Hoch bei 24.536 als möglicher Halt anbieten, ehe es um die Doppelunterstützung aus dem Juni- und dem November-Hoch (24.479/24.441) gehen dürfte. Etwas tiefer sollte schließlich die mittelfristige 100-Tage-Linie (24.352) stützend wirken, bevor es zu einem Test des bisherigen 2026er-Tiefs bei 24.266 kommen könnte.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ4QH2 | 22.276,10 | 8,51 |
| Turbo OS | UQ4NF8 | 23.242,15 | 12,56 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UP2Y29 | 28.214,45 | 8,47 |
| Turbo OS | UM15B3 | 27.261,99 | 12,46 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 23.02.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Anleger blicken hierzulande heute vor allem auf das neueste ifo Geschäftsklima.
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