Der Dienstag an der Börse

KI-Disruption im Softwarebereich hält an | IBM trifft die KI-Keule

Bildquelle: markteinblicke.de

Angesichts der KI-Sorgen im Softwaresektor, neuer Zolldrohungen vonseiten von US-Präsident Donald Trump und der Situation rund um den Iran zeigten sich die US-Börsen zu Beginn der neuen Woche schwächer.

Heard in New York

Der NASDAQ Composite hatte den gestrigen Montaghandel mit einem Minus von 1,1 Prozent auf 22.627 Punkte beendet, während der S&P 500 rund 1,0 Prozent auf 6.837 Zähler verlor. Der Dow Jones Industrial Average setze um 1,7 Prozent auf 48.804 Punkte zurück. Schuld waren schwache Finanzwerte und IBM (WKN: 851399 / ISIN: US4592001014).

Die Aktie von Big Blue setzte um 13 Prozent zurück. Grund ist der Umstand, dass das KI-Startup Anthropic bekannt gegeben hatte, dass sein Tool „Claude Code“ zur Modernisierung von Cobol beitragen könne. Dabei handelt es sich um eine veraltete Programmiersprache, die auf IBM-Computern läuft.

Konnichiwa Tokio!

Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Dienstagmorgen im Angesichts neuer Zolldrohungen aus Washington und der KI-Disruptionen uneinheitlich.

Im japanischen Nikkei 225 lag das Plus zuletzt bei 0,9 Prozent auf 57.321 Zähler, während der Hongkonger Hang Seng Index 1,7 Prozent auf 26.626 Punkte verlor.

So steht´s um den DAX

Nach den Kursverlusten zu Beginn der Woche zeigt sich der DAX am heutigen Dienstag wenig bewegt. Aufseiten der technischen Indikatoren ist laut Aussagen der Helaba-Analysten hervorzuheben, dass sich die Indikatoren gen Norden richten oder auf Kauf stehen.

„Noch ist der ADX aber schwach. Mit einem Sprung über das Vorwochenhoch würde sich Potenzial bis zum Allzeithoch bei 25.507,79 eröffnen. Unterstützungen südlich von 25.000 zeigen sich an den gleiten den Durchschnitten bei 24.860, 24.672 und 24.366“, heißt es weiter.

So handeln Sie heute den DAX

Bei der UBS sah man für den  heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Stand 24.02.2026, 7:00 Uhr; Quelle: Prime Quants
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.

Das Short-Szenario: Setzt sich die schwächere Tendenz unterhalb der 25.000er-Marke fort, wäre ein Rücksetzer an das Oktober-Top bei 24.771 bzw. an die kurzfristige 50-Tage-Linie (aktuell bei 24.749) möglich. Kommt es dort nicht zu einem Pullback, dürften das Juli-Top (24.639) und das August-Hoch (24.536) angesteuert werden, bevor auf die Doppelunterstützung aus dem Juni- und dem November-Hoch (24.479/24.441) geachtet werden müsste. Unterhalb der mittelfristigen 100-Tage-Linie (24.364) käme schließlich das bisherige 2026er-Tief bei 24.266 als Haltestelle infrage.

Das Long-Szenario: Gelingt indes die Rückkehr über die 25.000er-Barriere (wichtig: hier gilt der Tagesschluss), müsste es zunächst über das Top vom 3. Februar (25.099) gehen. Eine weitere Hürde wäre am Zwischenhoch vom 12. Februar (25.239) zu finden, ehe sich die Blicke auf das neue Februar-Top bei 25.331 und auf die 25.500er-Marke mit dem amtierenden Allzeithoch bei 25.508 richten würden.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UJ5E7U 22.034,18 8,45
Turbo OS UQ5DFC 23.006,80 12,56
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UP23S7 27.950,66 8,42
Turbo OS UQ61F5 27.012,27 12,31

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 24.02.2026, 7:00 Uhr

Wichtige Tagestermine

Neben der Rede zur Lage der Nation blicken Anleger heute Nachmittag unter anderem auf das neueste Conference Board Verbrauchervertrauen.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Die Handelszeiten 2026 an der Frankfurter Börse