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Manche Studien machen einem Mut. Zumindest wenn man Aktionärs- und Aktienverfechter ist. Diese zum Beispiel vom Deutschen Aktieninstitut und der Börse Stuttgart. Das Credo der Studie laut: „Das Verhältnis der Deutschen zur Aktie ist nach wie vor keine Liebesbeziehung – trotz jahrelang historisch niedriger Sparzinsen. Vielmehr sind Missverständnisse, ein schlechtes Bauchgefühl und eine gewisse Gleichgültigkeit weit verbreitet, wenn es um die Geldanlage in Aktien geht.“ Dieser Satz klingt erst einmal nicht gut, dabei liegen die Vorteile von Aktien eigentlich auf der Hand – sei es beim langfristigen Vermögensaufbau oder bei der Altersvorsorge.

Wenn die Vorurteile nicht wären… Woran liegt es aber, dass die Menschen nicht in Aktien investieren wollen? Die lieben Vorurteile sind die Antwort. Denn während sich Aktienrisiken durch die Einhaltung einfacher Regeln beherrschen lassen, sehen der Studie zufolge 65 Prozent der Nicht-Aktienbesitzer Aktien weiterhin für sich als zu riskant an. Nur 19 Prozent wissen, dass die Aktienanlage auch bei kleinen Anlagebeträgen sinnvoll ist. Aber immerhin:

Ich würde, wenn ich können wollte… Immerhin geben 39 Prozent der Nicht-Aktienbesitzer an, dass sie in Aktien investieren würden, wenn sie 10.000 Euro langfristig frei zur Verfügung hätten. Ebenso positiv stimmt einen, dass die Einschätzung von Aktien durch persönliche Erfahrungen positiver wird. So wissen 71 Prozent der Aktionäre, dass Aktien oder Aktienfonds langfristig mehr Rendite bringen als andere Anlageformen – bei den Nicht-Aktienbesitzern sind es nur 29 Prozent. Auch sehen fast drei Viertel der Aktionäre Aktien und Aktienfonds als geeignete Instrumente zur Vermögensbildung. Dies ist nur jedem dritten Nicht-Aktienbesitzer bewusst.

Wenn der Staat… Ebenso interessant ist dieses: Fast jeder dritte Nicht-Aktienbesitzer gibt der Studie zufolge an, dass eine bessere staatliche Förderung sein Interesse an der Aktienanlage wecken könnte. Dieser Ansatz wäre wünschenswert. Dazu sagt auch Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführender Vorstand des Deutschen Aktieninstituts: „Viel wichtiger als staatliche Förderung ist jedoch, dass Aktien bei Reformen des staatlichen Altersvorsorgesystems eine deutlich stärkere Berücksichtigung finden. Hierin liegt der größte Hebel für eine höhere Aktienquote in Deutschland“. Das hat aber nicht nur in Deutschland Bestand, sondern auch bei unseren Nachbarn in Österreich und der Schweiz. Aktien lohnen sich langfristig – für jeden!

FAZIT. Auch 2019 dürften Aktien die beste Möglichkeit darstellen, um einen langfristigen Vermögensaufbau auf den Weg zu bringen. Vielleicht führen Sie sich zwischendurch einmal einige Klassiker der Börsenliteratur zu Gemüte – manchmal helfen ja Meinungen von Dritten. Interessante Börsenbücher haben wir hier zusammengestellt.

Und wer noch an seinem Depot herumlaboriert: Mit Blick auf das neue Jahr bietet sich auch immer ein Vergleich der zahlreichen Depot-Angebote an. Manchmal kann man tatsächlich Geld sparen…

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage und beim alltäglichen Lebensgenuß

Ihre marktEINBLICKE-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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