Die Rückkehr gemischter Aktien- und Anleihenstrategien

Wenn Aktien und Anleihen nicht mehr negativ korrelieren, geraten klassische 60/40-Portfolios unter Druck. Absolute-Return-Fonds gewinnen in diesem Umfeld an Bedeutung.

(Bildquelle: Curated Lifestyle für Unsplash+)

In der Vergangenheit hat die Kombination von Aktien und Anleihen in einem Portfolio das Risiko dank ihrer negativen Korrelation verringert. Diese Dynamik ist in letzter Zeit stark in Frage gestellt worden. Absolute-Return-Fonds sind eine Antwort auf das Streben nach risikoangepasster Performance in einem instabilen makroökonomischen Umfeld und bieten gleichzeitig eine Diversifiation und ein aktives Management der Marktaktivitäten.

In den letzten Jahren hat sich die Korrelation zwischen den wichtigsten Anlageklassen als Reaktion auf wichtige makroökonomische Ereignisse (Pandemien, geopolitische Spannungen, Inflation usw.) auf komplexe Weise entwickelt. Ein ausgewogenes Engagement in mehreren Vermögenswerten, die sich unter verschiedenen Marktbedingungen unterschiedlich verhalten, macht das Gesamtportfolio widerstandsfähiger gegen Schocks oder Abschwünge an einem einzelnen Markt.

Liquide OGAW-Fonds, die den Anlegern Zugang zu alternativen Verwaltungsstrategien bieten, die durch einen flexiblen und risikoorientierten Ansatz bei der Portfoliokonstruktion bessere Anlagemöglichkeiten bieten, können die Lösung sein.

Um ein optimales Risiko-Ertrags-Verhältnis zu erreichen, kombiniert man Alpha-Strategien oder makroorientierte Handelsstrategien mit Beta-Strategien.

Auf der Beta-Seite kombiniert man Anleihe- und Aktienstrategien. Ziel der Strategie ist eine niedrige bis neutrale Korrelation mit dem breiteren Aktienmarkt und eine starke Performance in Abschwungphasen.

Ein Beitrag von Dr. Malte Kirchner

Er ist Head of Germanspeaking Europe bei DNB Asset Management

 

 

 

 

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