Die US-Börsen setzten ihre Erholung am gestrigen Mittwoch fort. Geholfen hatte ein durch Meta und AMD wiederbelebter KI-Boom. Auch Softwaretitel konnten sich weiter stabilisieren.
Heard in New York
Der NASDAQ Composite beendete somit den gestrigen Mittwochhandel mit einem Plus von 1,0 Prozent auf 23.152 Punkte, während der S&P 500 um 0,5 Prozent auf 6.946 Zähler zulegen konnte. Der Dow Jones Industrial Average kletterte um 0,6 Prozent auf 49.482 Punkte.
Nachbörslich hatte endlich NVIDIA (WKN: 918422 / ISIN: US67066G1040) Zahlen präsentiert. Diese fielen überragend aus. Etwas andere wäre auch eine Sensation gewesen. Allerdings versuchen Investoren diese Zahlen und die Prognosen mit Blick auf die KI-Investitionen bei Hyperscalern wie Meta, Alphabet oder Amazon sowie den mittel- bis langfristigen KI-Boom als ganzes einzuordnen.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Donnerstagmorgen uneinheitlich. Für Aufsehen sorgte der erstmalige Sprung des japanischen Nikkei 225 über die Marke von 59.000 Punkten. Zuletzt lag das Barometer 0,3 Prozent im Plus auf 58.753 Zähler. Neben dem „Takaichi-Handels“ wurde die Stimmung zudem durch positive Vorgaben aus den USA angeheizt.
So steht´s um den DAX
Nachdem der DAX gestern die 25.000er-Marke zurückerobern konnte, zeigt sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer am heutigen Donnerstag wenig bewegt. Die Analysten verweisen mit Blick auf die Charttechnik auf Widerstände bei 25.315/331 Punkten sowie am Allzeithoch bei 25.507,79 Zählern. „Unterstützungen lokalisieren wir bei 24.868 und 24.719“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Auf der Oberseite kann der erste Widerstand jetzt am Zwischenhoch vom 12. Februar bei 25.239 angetragen werden. Gelingt der Sprung über diese Hürde, würden sich die Blicke direkt auf das bisherige Februar-Top bei 25.331 richten. Oberhalb dieses Niveaus könnte es dann zu einem Sprint an die 25.500er-Marke mit dem amtierenden Allzeithoch bei 25.508 kommen, bevor der Weg vorerst wieder frei von weiteren charttechnischen Hindernissen wäre.
Das Short-Szenario: In der Gegenrichtung ist der erste Halt nun am Top vom 3. Februar bei 25.099 zu finden. Darunter würde die 25.000er-Marke erneut in den Fokus rücken. Fallen die Notierungen unter diese wichtige Haltelinie zurück (wichtig: per Tagesschluss), müsste ein Rücksetzer an den kurzfristigen GD50 (aktuell bei 24.786) und an das Oktober-Top bei 24.771 einkalkuliert werden. Findet der DAX auch am Juli-Top (24.639) und am August-Hoch (24.536) keinen Halt, dürfte die Doppelunterstützung aus dem Juni- und dem November-Hoch (24.479/24.441) und/oder die mittelfristige 100-Tage-Linie (24.386) angesteuert werden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ335B | 22.222,92 | 8,41 |
| Turbo OS | UQ59LN | 23.200,09 | 12,46 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UP2Y29 | 28.210,76 | 8,41 |
| Turbo OS | UQ60UV | 27.220,63 | 12,54 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 26.02.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Am Nachmittag blicken Anleger unter anderem auf die wöchentlichen US-Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








