Trotz starker Zahlen und Prognosen verlor die NVIDIA-Aktie (WKN: 918422 / ISIN: US67066G1040) gestern mehr als 5 Prozent an Wert und zog damit vor allem Tech-Werte nach unten.
Heard in New York
Der NASDAQ Composite beendete den gestrigen Donnerstaghandel mit einem Minus von 1,2 Prozent auf 22.878 Punkte, während der S&P 500 um 0,5 Prozent auf 6.908 Zähler zurücksetzte. Der Dow Jones Industrial Average schloss nahezu unverändert bei 49.499 Punkten.
Konnichiwa Tokio!
Nach der gestrigen NVIDIA-Schwäche zeigten sich die asiatischen Börsen am Freitagmorgen uneinheitlich. der japanische Nikkei 225 gewann 0,2 Prozent an Wert und landete zuletzt bei 58.850 Punkten.
Für Aufsehen sorgte wiederum, dass die sichergeglaubte Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Netflix (WKN: 552484 / ISIN: US64110L1061) ausfällt. Stattdessen kommt doch noch Paramount Skydance zum Zuge. Daraufhin schoss die Netflix-Aktie nachbörslich um mehr als 9 Prozent in die Höhe.
So steht´s um den DAX
Der DAX zeigt sich nach der jüngsten Erholung auch am Freitag stabil und damit in der Nähe seines Allzeithochs. Positiv hervorzuheben ist zudem aus Sicht der Helaba-Analysten, dass sich der DAX oberhalb der 25.000er Marke gefestigt hat.
„Sollten nun noch die letzten Hochs bei 25.315/31 überwunden werden, woran er gestern erneut gescheitert ist, wäre der Weg frei bis zum Allzeithoch bei knapp 25.508“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Nach dem erfolgreichen Sprung über das Zwischenhoch vom 12. Februar (25.239) hätten die Kurse jetzt Platz für einen Hochlauf an das bisherige Februar-Top vom vergangenen Freitag bei 25.331 Punkten. Kann auch diese Hürde überwunden werden (wichtig: hier gilt der Tagesschluss), wäre ein Vorstoß an die 25.500er-Marke mit dem amtierenden Allzeithoch vom 13. Januar bei 25.508 möglich. Darüber wäre der Weg dann vorerst wieder frei von weiteren charttechnischen Hindernissen.
Das Short-Szenario: Dreht der DAX zum Monatsende dagegen erneut nach unten ab und fällt unter das Zwischenhoch vom 12. Februar zurück, müsste zuerst auf das Top vom 3. Februar bei 25.099 geachtet werden. Direkt darunter müsste mit dem nächsten Test der 25.000er-Marke gerechnet werden, bevor die kurzfristige 50-Tage-Linie (24.806) und das Oktober-Top (24.771) angesteuert werden könnten. Unterhalb des Juli-Tops (24.639) und des August-Hochs (24.536) würde schließlich die Doppelunterstützung aus dem Juni- und dem November-Hoch (24.479/24.441) mit der mittelfristigen 100-Tage-Linie (24.394) in den Fokus rücken.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ4DAK | 22.385,52 | 8,55 |
| Turbo OS | UQ539V | 23.317,06 | 12,45 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UM22K8 | 28.301,43 | 8,55 |
| Turbo OS | UQ7C9D | 27.370,31 | 12,45 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand 27.02.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Während Anleger hierzulande auf die Februar-Arbeitsmarktdaten und am Nachmittag auf die deutschen Verbraucherpreise schauen, stehen in den USA die Erzeugerpreise für den Monat Januar im Fokus.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








