Angesichts der Geschehnisse im Iran zeigen sich die US-Futures am Montag deutlich negativ.
Heard in New York
Der NASDAQ100 könnte mit einem Minus von rund 2 Prozent in den Handel gehen. Dabei standen Tech-Werte zuletzt ohnehin unter Druck. Für schlechte Stimmung hatten die Sorgen vor einem Platzen der KI-Blase sowie einem KI-bedingten Konkurrenzdruck für Softwareunternehmen gesorgt.
Konnichiwa Tokio!
Angesichts der Ereignisse im Nahen Osten zeigten sich die asiatischen Börsen weitgehend schwächer. Besonders deutlich unter Druck standen Airline-Aktien. Energie- und Rüstungswerte gehörten dagegen zu den Profiteuren. Im japanischen Nikkei 225 lag das Minus zuletzt bei 1,4 Prozent auf 58.057 Punkte.
So steht´s um den DAX
Angesichts des Kriegsausbruchs im Iran zeigt sich der DAX am Montag deutlich in der Verlustzone. Auf technischer Seite sehen die Analysten bei der Helaba Unterstützungen bei 24.937 (21T) und bei 24.878 sowie bei 24.768 und 24.734. „Sollten diese durchbrochen werden, eröffnet sich Raum bis in den Bereich 24.200/400“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Short-Szenario: Neben der Februar-Aufwärtstrendgerade und der runden 25.000-Punkte-Marke, die vorbörslich bereits unterboten wurden, sollte nun auch auf die kurzfristige 50-Tage-Linie (aktuell bei 24.828) mit dem Oktober-Top bei 24.771 geachtet werden. Darunter wären weitere Unterstützungen am Juli- und August-Hoch bei 24.639 bzw. 24.536 sowie am Juni- und November-Top (24.479/24.441) zu finden. Nur wenig tiefer verläuft zudem die mittelfristige 100-Tage-Linie (24.403), die diesen Bereich zusätzlich verstärkt. Kommt es zu größeren Abschlägen, wäre auch ein Test des aktuellen Jahrestiefs bei 24.266 oder der 200-Tage-Linie (24.173) denkbar.
Das Long-Szenario: Auf der Oberseite dürfte sich auch das Top vom 3. Februar bei 25.099 Punkten wieder bei den Widerständen einsortieren. Darüber kann eine weitere charttechnische Hürde am Zwischenhoch vom 12. Februar bei 25.239 angetragen werden, bevor es um den Widerstandsbereich rund um 25.315 Zähler gehen würde. Brechen die Kurse dabei über das Februar-Hoch (25.406) aus, wäre ein Anstieg bis 25.500 Punkte und bis zum amtierenden Rekordhoch bei 25.508 Zählern möglich.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ4G7N | 22.224,26 | 8,46 |
| Turbo OS | UQ4B44 | 23.178,40 | 12,44 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UP2Y29 | 28.205,85 | 8,33 |
| Turbo OS | UQ60UV | 27.215,90 | 12,36 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 02.03.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Hierzulande schauen Anleger auf einige europäische Einkaufsmanagerindizes, während am Nachmittag in den USA der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe (Februar) veröffentlicht wird. Im weiteren Wochenverlauf stehen der am Donnerstag beginnende Nationale Volkskongress in China und der US-Arbeitsmarktbericht (Ferbruar9 im Fokus. Letzterer wird am Freitag veröffentlicht.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








