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im letzten Jahr ist die chinesische Wirtschaft so langsam gewachsen wie seit fast drei Jahrzehnten nicht mehr. So lag der Wert bei 6,4 Prozent im vierten Quartal und bei nur 6,6 Prozent für das Gesamtjahr 2018.

Da China jedoch seine Volkswirtschaft, vom weltgrößten Exportland zu einer stärkeren Binnenmarktorientierung, umbaut, muss man die Daten relativieren. So kann China aufgrund gestiegener Löhne nicht länger die billige Werkbank der Welt sein. Ziel ist es vielmehr, die globale Technologieführerschaft in genau definierten Zukunftsbranchen zu übernehmen. Je höher das erreichte Wohlstandsniveau eines Staates, umso geringer werden die Wachstumsraten, ein normaler Vorgang.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Chinas hat sich in den letzten 10 Jahren verdreifacht. Der Anteil Chinas am weltweiten kaufkraftbereinigten BIP beträgt knapp 20 Prozent. China wird damit immer mehr und unaufhaltbar zum Dreh- und Angelpunkt der Weltwirtschaft.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

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