Nach einem sehr schwachen Auftakt in den gestrigen Montagshandel konnten sich die US-Börsen am Montag dank KI, Energie und Rüstung teilweise in die Gewinnzone kämpfen.
Heard in New York
Der NASDAQ Composite schloss gestern mit einem Plus von 0,4 Prozent auf 22.748 Punkte, während der S&P 500 um 0,1 Prozent auf 6.881 Zähler zulegen konnte. Im Dow Jones Industrial Average wurde wiederum ein Minus von 0,2 Prozent auf 48.904 Punkte verzeichnet.
Verschiedene Aspekte wie die Angriffe des Iran auf US-Vertretungen und Militärbasen im Nahen Osten tragen zu verstärkten Unsicherheiten bei. Entsprechend versprechen die heutigen US-Futures erneut einen schwachen Auftakt. Wir dürfen gespannt sein, on erneut ein Comeback gelingt.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Dienstagmorgen deutlich schwächer. Hier zeigten sich die Unsicherheiten im Zuge des Krieges im Iran. Beispielsweise verlor der japanische Nikkei 225 zuletzt 3,1 Prozent auf 56.279 Punkte, während der südkoreanische KOSPI den schwächsten Tage seit fast zwei Jahren erlebte.
So steht´s um den DAX
Infolge der Ausweitung des Krieges im Iran und den Angriffen auf verschiedene Ziele im Nahen Osten setzt der DAX am Dienstag weiter zurück. Entsprechen verweisen die Analysten bei der Helaba darauf, dass sich das Indikatorenbild getrübt habe und sowohl die 21- als auch die 55-Tagelinie unterschritten worden seien. „Damit wurde weiteres Abwärtspotenzial generiert. Die nächsten Haltemarken zeigen sich in Form der 100-Tagelinie bei 24.406, am Januartief bei 24.266 und am 200-Tagedurchschnitt bei 24.176“, heißt es weiter.
Unter den Einzelwerten steht Beiersdorf (WKN: 520000 / ISIN: DE0005200000) im Fokus. Die NIVEA-Muttergesellschaft steigerte die Umsätze im Vorjahr organisch lediglich um 2,4 Prozent. Für 2026 erwartet man wiederum eine flache bis leicht wachsende organische Umsatzentwicklung. Die operative EBIT-Marge aus dem laufenden Geschäft (ohne Sondereffekte) soll auf Konzernebene leicht unter Vorjahresniveau liegen.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Short-Szenario: Hält der Abwärtsdruck weiter an, müsste nun zunächst auf den Haltebereich rund um das Juli-Top bei 24.639 geachtet werden, das gestern hauchdünn unterboten wurde. Der nächste Halt könnte dann am August-Hoch bei 24.536 vorgemerkt werden, bevor es um das Juni- und das November-Top (24.479/24.441) mit der mittelfristigen 100-Tage-Linie (aktuell bei 24.406) gehen würde. Weitet sich die Korrektur unterhalb dieses Levels aus, könnte das aktuelle Jahrestief bei 24.266 und/oder die 200-Tage-Linie (24.176) angesteuert werden, ehe die 24.000er-Marke in den Fokus rücken dürfte.
Das Long-Szenario: Kommt es dagegen zu einer Gegenreaktion, sollte im ersten Schritt das Oktober-Top bei 24.771 mit dem GD50 (24.836) zurückerobert werden. Darüber würde die 25.000er-Barriere mit der Februar-Aufwärtstrendgerade und dem Top vom 3. Februar bei 25.099 warten. Gelingt die Rückkehr über diese Hürden, wäre eine Erholung bis an das Zwischenhoch vom 12. Februar bei 25.239 möglich. Oberhalb von 25.315 wären die nächsten Widerstände am Februar-Hoch bei 25.406 und am amtierenden Rekordhoch bei 25.508 zu finden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UJ5FHA | 21.757,05 | 8,59 |
| Turbo OS | UJ5J5C | 22.703,70 | 12,81 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UQ7A5Z | 27.546,32 | 8,39 |
| Turbo OS | WA0LUE | 26.623,84 | 12,22 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 03.03.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Hierzulande schauen Anleger auf die europäischen Februar-Verbraucherpreise.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








