Der Mittwoch an der Börse

Bounce von den Tagestiefständen an der Wall Street | Donald Trump will Ölmärkte beruhigen

Bildquelle: markteinblicke.de

Die wichtigsten US-Indizes beendeten den gestrigen Dienstaghandel mit Verlusten, konnten sich bis zur Schlussglocke aber von den Tagestiefständen wegbewegen. Besonders erfreulich: Einige arg gebeutelte Tech-Werte legten eine erfreuliche Entwicklung an den Tag.

Heard in New York

Der NASDAQ Composite beendete den Dienstaghandel mit einem Minus von 1,02 Prozent auf 22.516 Punkte, während der S&P 500 um 0,9 Prozent auf 6.716 Zähler zurücksetzte. Im Dow Jones Industrial Average lag das Minus bei 48.501 Zählern.

US-Präsident Donald Trump hatte für ein wenig Beruhigung an den Energiemärkten und damit auch an den Börsen gesorgt. So würden die USA Versicherungsgarantien und Marineeskorten bereitstellen, um die sichere Durchfahrt von Öltankern und anderen Schiffen durch die Straße von Hormus zu gewährleisten.

Konnichiwa Tokio!

Die asiatischen Börsen zeigten sich am Mittwochmorgen erneut schwächer. Mit einem Minus von rund 12 Prozent ging es vor allem für den südkoreanischen KOSPI deutlich nach unten. Dort wurde sogar der Handel mit dem KOSPI-Index vorübergehend ausgesetzt.

So steht´s um den DAX

Nach den deutlichen Verlusten der vergangenen Tagen infolge des Ausbruchs des Krieges im Iran unternimmt der DAX am heutigen Mittwoch einen Stabilisierungsversuch. Die Analysten bei der Helaba verweisen aber darauf, dass das wichtigste deutsche Börsenbarometer inzwischen alle gängigen Durchschnittslinien unterschritten habe, sodass auch von technischer Seite keine Entwarnung zu geben sei. „Selbst ein Rücksetzer bis zum Tief von Anfang Dezember bei 23.433 ist möglich. Das zyklische Tief vom November letzten Jahres zeigt sich erst bei 22.943“, heißt es weiter.

So handeln Sie heute den DAX

Bei der UBS sah man für den  heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Stand: 04.03.2026, 7:00 Uhr; Quelle: Prime Quants
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.

Das Short-Szenario: Wird der Bruch der 200-Tage-Linie mit weiteren Abgaben bestätigt, müsste jetzt bereits auf die beiden März-Tops (23.476) aus dem Vorjahr sowie auf das August- (23.381) und das September-Tief (23.285) mit der Oktober-Abwärtstrendgerade geachtet werden. Finden die Kurse auch dort keinen Halt, dürfte die 23.000er-Schwelle mit dem November-Tief bei 22.943 auf den Prüfstand gestellt werden. Nur wenig tiefer würde das offene Gap vom 2. Mai in den Fokus rücken, bevor es um die 22.000er-Marke mit der offenen Kurslücke vom 23. April gehen könnte.

Das Long-Szenario: Auf der Oberseite ist die erste Hürde dagegen jetzt an der 24.000er-Barriere zu finden, ehe der GD200 (aktuell bei 24.175) und die untere Kante des gestrigen Gaps angesteuert werden dürften. Kann der mittelfristige GD100 (24.400) zurückerobert und die Kurslücke geschlossen werden, würden sich die Blicke auf das Gap vom Montag mit der 25.000er-Schwelle richten, wobei zuvor noch das Oktober-Top bei 24.771 Punkten und der kurzfristige GD50 (24.830) überboten werden müssten.

Produkt (Call) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UJ4XL3 21.202,80 8,49
Turbo OS UJ5DVN 22.113,24 12,49
Produkt (Put) WKN SL/KO/Strike* Hebel
Turbo OS UQ7EBG 26.791,90 8,68
Turbo OS UQ65XC 25.946,62 12,51

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 04.03.2026, 7:00 Uhr

Wichtige Tagestermine

Hierzulande blicken Anleger auf eine ganze Reihe europäischer Einkaufsmanagerindizes. Am Nachmittag erreichen uns aus den USA der ISM-Index der Dienstleister für Februar sowie der neueste ADP Report.

Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

Die Handelszeiten 2026 an der Frankfurter Börse