Die Wall Street zeigte sich angesichts des Iran-Kriegs und steigender Energiekosten auch am Donnerstag schwächer. Erneut konnten sich die wichtigsten Aktienindizes aber von ihren Tagestiefständen wegbewegen, während Tech-Werte zu den Outperformern zählten.
Heard in New York
Der NASDAQ Composite hatte den gestrigen Donnerstaghandel mit einem Minus von 0,3 Prozent auf 22.749 Punkte beendet Im S&P 500 lag das Minus bei 0,6 Prozent auf 6.830 Punkte, während der Dow Jones Industrial Average 1,6 Prozent auf 47.953 Zähler verlor.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Freitagmorgen uneinheitlich. Der japanische Nikkei 225 kletterte zuletzt um 0,6 Prozent auf 55.620 Punkte. Im Fokus standen vor allem die Aktien Softbank, nachdem Bloomberg berichtet hatte, dass das Unternehmen einen Rekordkredit in Höhe von 40 Mrd. US-Dollar zur Finanzierung seiner Investition in OpenAI beantragt habe. Daneben wurde die Nachrichtenlage in der Region durch den Iran-Krieg und die steigenden Energiekosten bestimmt.
So steht´s um den DAX
Der DAX unternimmt am Freitag einen erneuten Erholungsversuch. Die Analysten bei der Helaba verweisen jedoch darauf, dass das Umfeld am Aktienmarkt mit dem ungewissen Fortgang des Iran-Kriegs und den erhöhten Energiepreisen schwierig und die Volatilität erhöht bleiben würde.
Positiv hervorzuheben sei aber, dass seit Dienstag kein neues Impulstief erreicht worden sei und Future-Indikationen zunächst auf eine freundliche Eröffnung schließen lassen würden.
„Mit Gegenwind vonseiten der heute anstehenden US-Daten ist zudem kaum zu rechnen. Dennoch kann ein erneuter Rücksetzer nicht ausgeschlossen werden. Das technische Bild würde sich erst aufhellen, sollten die 200- und 100-Tagelinien bei 24.174 bzw. 24.388 überwunden und das am Dienstag gerissene Abwärtsgap mit Kursen oberhalb von 24.577 geschlossen werden. Sollte indes das letzte Impulstief bei 23.601 doch noch unterschritten werden, müssten Verluste bis zum Novembertief im Bereich von 23.000 ins Kalkül gezogen werden“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Short-Szenario: Verlieren die Kurse diesen Halt, könnte es zu weiteren Abgaben und einem Test des September-Tiefs bei 483,05 EUR kommen. Darunter wäre eine Fortsetzung des Abwärtstrends bis zum August-Tief bei 450,15 EUR möglich. Dreht die Aktie dort nicht wieder nach oben, müsste erneut auf das 2020er-Januar-Hoch bei 439,05 EUR geachtet werden, das zusammen mit dem Vorjahrestief bei 436,55 EUR eine Haltezone bildet. Unterhalb dieses wichtigen Preisbereichs wäre dann ein Rücksetzer bis an die 400-Euro-Marke denkbar.
Das Long-Szenario: Kommt es hingegen zu einem ersten Erholungsversuch, müsste zunächst das Februar-Tief bei 512,00 EUR überboten werden. Darüber dürfte das August-Hoch bei 525,50 EUR bremsend wirken, ehe es um die Schließung der Kurslücke vom Montag und den Re-Break am GD200 (542,33 EUR) gehen würde. In diesem Zusammenhang wäre auch der Sprung über das Mai-Top bei 541,10 EUR nötig, bevor sich Platz bis zum 2024er-Tief bei 565,70 EUR und dem Vorwochenhoch bei 569,60 EUR eröffnen könnte.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Turbo OS | UH1QSA | 358,28 | 3,45 |
| Turbo OS | UH078K | 411,71 | 5,32 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Turbo OS | UQ6545 | 646,85 | 3,50 |
| Turbo OS | UQ71T6 | 592,05 | 5,59 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 06.03.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Heute Nachmittag gilt der Anlegerfokus in Sachen Konjunkturdaten vor allem den neuesten US-Arbeitsmarktstatistiken.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.









