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Nach unten korrigierte Prognosen – etwa in Deutschland – lassen in Europa eine bis auf weiteres expansive geldpolitische Ausrichtung der EZB erwarten. Verzinsliche Alternativen bleiben somit kaum attraktiv, Finanzierungen für Unternehmen günstig. Zudem wächst im laufenden Handelskrieg zwischen USA und China die Hoffnung auf konkrete Fortschritte in den Verhandlungen.

Die nachlassende globale Konjunkturdynamik setzt beide Seiten unter Erfolgsdruck. Trotzdem bleiben die Verhandlungen komplex. Es geht nicht nur um Zölle, sondern auch um den Schutz geistigen Eigentums und die technologische Vormachtstellung. Sollten bis Ende Februar keine Erfolge vermeldet werden, dürfte schnell wieder Ernüchterung unter Anlegern einkehren.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

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