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Es ist zwar schön, wenn ein Unternehmen Marktanteile hinzugewinnt. Noch wichtiger wären aber deutlich steigende Umsätze und vor allem anziehende Gewinne. Doch genau bei den Gewinnen schwächelt Hawesko (WKN: 604270 / ISIN: DE0006042708) im vergangenen Jahr. Denn der Wein- und Sekthändler, zu dem beispielsweise die Einzelhandelskette Jacques Wein-Depot gehört, erzielte einen operativen Gewinn (Ebit) von 28 Millionen Euro, nach 30,4 Millionen Euro im Vorjahr. Belastend wirken zudem Einmalaufwendungen für den Kauf des österreichischen Marktführers Wein & Co, der das Ebit um weitere 3,0 Millionen Euro senkt, womit gerade einmal 25 Millionen Euro übrig blieben.

Und auch beim Umsatz wachsen die Bäume nicht in den Himmel: Trotz der Akquisition im Nachbarland stieg der Umsatz nur um 3,5 Prozent. Und ohne Wein & Co. wäre gar nur ein Plus von 0,7 Prozent entstanden. Schuld daran war vor allem ein Einbruch im dritten Quartal: Der warme Sommer hat die Weinlaune gehörig verdorben. So sanken deutschlandweit die Absätze. Daher genügt ein kleines Umsatzplus zur Steigerung von Marktanteilen. Abzulesen ist die unbefriedigende Entwicklung auch am Chart der Aktie…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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