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Am heutigen Donnerstag erlebte der DAX eine regelrechte Achterbahnfahrt. Das positive Fed-Sitzungsergebnis war schon wieder vergessen, noch bevor es seine Wirkung entfalten konnte. 

Das war heute los. Nach einem starken Handelsauftakt und einem Kursplus von 1,1 Prozent büßte der DAX seine Gewinne schnell wieder ein, um am Nachmittag sogar deutlich in die Verlustzone zu rutschen. Im späten Handel konnte sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer jedoch etwas stabilisieren. Neben einer Vielzahl von Quartalsberichten und anderen Unternehmensnachrichten blickten Investoren vor allem auf den Handelsstreit zwischen den USA und China. Trotz eines Twitter-Posts von US-Präsident Donald Trump, wonach die Treffen mit der chinesischen Delegation gut verlaufen würden, zeigten sich Anleger am deutschen Aktienmarkt jedoch nur wenig optimistisch.

Das waren die Tops & Flops. Während der DAX am Nachmittag in die Verlustzone rutschte, gelang der SAP-Aktie (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600) der Sprung nach oben. Das Papier legte trotz des schwachen Gesamtmarktumfeldes zeitweise etwas mehr als 1 Prozent an Wert zu. Dafür hatte vor allem ein positiver Analystenkommentar gesorgt. Europas größter Softwarekonzern hatte Anleger zuletzt mit einer niedrigen Profitabilität enttäuscht und ein Restrukturierungsprogramm angekündigt.

Die Siemens-Aktie (WKN: 723610 / ISIN: DE0007236101) büßte zeitweise rund 5 Prozent an Wert ein und rutschte damit an das DAX-Ende. Der Grund dafür war jedoch auch, dass der Titel nach der gestrigen Hauptversammlung heute ex-Dividende gehandelt wurde. Allerdings hatte auch der Industrieriese Anleger in Bezug auf seine Ergebniskennzahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 (Ende Dezember) nicht zufriedenstellen können.

Das steht morgen an. Am morgigen Freitag werden die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für den Monat Januar veröffentlicht. Diese dürften unter dem Eindruck des Shutdowns stehen. Darüber hinaus erreicht uns aus den USA der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe (Januar). Hierzulande werden ebenfalls Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe veröffentlicht. Außerdem stehen die Januar-Inflationsdaten für die Eurozone im Fokus.

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